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Ribéry will sich raushalten

Veröffentlicht: Samstag, 19. November 2016, 11.42MEZ
Immer wenn es zwischen dem BVB und den Bayern in den letzten Jahren hitzig wurde, war Franck Ribéry mittendrin im Geschehen. Heute aber nicht, verspricht der Franzose...
von Constantin Laufer
Ribéry will sich raushalten
Franck Ribery: sicher kein Heiliger, aber ein exzellenter Fußballer ©Getty Images

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Veröffentlicht: Samstag, 19. November 2016, 11.42MEZ

Ribéry will sich raushalten

Immer wenn es zwischen dem BVB und den Bayern in den letzten Jahren hitzig wurde, war Franck Ribéry mittendrin im Geschehen. Heute aber nicht, verspricht der Franzose...

Wenn die Bayern heute Abend den Dortmunder Rasen betreten, wird es für die meisten Gästespieler das übliche Pfeifkonzert geben, nur zweimal dürfte der Lautstärkepegel gewaltig nach oben ausschlagen. Zum einen bei Mats Hummels, der als Ex-BVBler auf wenig Sympathien hoffen darf und dann vor allem bei Franck Ribéry. Der Franzose genießt bei den Dortmunder Fans einen ganz besonderen Status.

"Der gleiche Spieler, die gleiche Aktion, heute wieder", mokierte sich BVB-Trainer Thomas Tuchel im August diesen Jahres nach der 0:2-Niederlage im Supercup gegen die Bayern. Gemeint war natürlich Ribéry. Immer wenn es zwischen den beiden deutschen Vorzeigeklubs in den letzten Jahren emotional wurde, war der heute 33-Jährige mittendrin im Geschehen.

©Getty Images

Ribéry im ''Zwiegespräch'' mit Gonzalo Castro

Unvergessen seine Dispute mit dem damaligen Dortmunder Robert Lewandowski im Champions-League-Finale 2013, sein Finger im Auge von Gonzalo Castro im Pokalfinale 2016 und zuletzt sein Verhalten gegen Felix Passlack. Doch damit soll Schluss sein, verspricht Ribéry nun vor dem erneuten Duell beider Teams: "Spiele gegen Dortmund sind immer emotional. Aber das ist kein Problem. Ich weiß, dass ich mich in solchen Szenen einfach kontrollieren muss", zeigt er sich selbstkritisch.

"Das Spiel ist wichtig, die Stimmung ist heiß, die Fans wollen unsere beste Leistung sehen", so Ribéry, der oft überdurchschnittlich viele gegnerische Fouls und andere Provokationen über sich ergehen lassen muss. "Aber man muss eben versuchen, das nicht so nah an sich heranzulassen."

Heute muss er seinen Worten Taten folgen lassen. Sein Trainer Carlo Ancelotti jedenfalls hat da keinerlei Bedenken: "Ich muss nicht mit ihm sprechen. Er ist professionell genug, um zu wissen, was er auf dem Platz tut."

©Getty Images

Ancelotti vertraut auf Ribérys Selbstkontrolle

Letzte Aktualisierung: 19.11.16 13.17MEZ

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