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Ein Köpke kommt selten allein

Veröffentlicht: Mittwoch, 9. November 2016, 20.18MEZ
20 Jahre nach dem EURO-Triumph des DFB-Teams mit Torhüter Andi Köpke könnte dessen Sohn Pascal in der deutschen U21 debütieren, allerdings nicht zwischen den Pfosten...
von Constantin Laufer
Ein Köpke kommt selten allein
Familienähnlichkeit? Pascal Köpke und Papa Andi ©Getty Images

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Veröffentlicht: Mittwoch, 9. November 2016, 20.18MEZ

Ein Köpke kommt selten allein

20 Jahre nach dem EURO-Triumph des DFB-Teams mit Torhüter Andi Köpke könnte dessen Sohn Pascal in der deutschen U21 debütieren, allerdings nicht zwischen den Pfosten...

"Ich war schon als Kind schlecht im Tor. Mir ist es immer leichter gefallen, Tore zu erzielen, als sie zu verhindern", sagt ausgerechnet Pascal Köpke, Sohn von Torwartlegende und DFB-Torwarttrainer Andreas Köpke.

Sechs Tore in zwölf Zweitligapartien für Erzgebirge Aue in dieser Saison untermauern diese Aussage. Seine starken Leistungen haben ihm jetzt sogar eine Nominierung für die U21 des DFB eingebracht. Für die Spiele gegen die Türkei am Donnerstag und gegen Polen am 15. November steht er erstmals im Kader.

Der 21-Jährige war mitverantwortlich für den Aufstieg von Aue in die zweithöchste deutsche Spielklasse. In der Winterpause der letzten Saison kam er als Leih-Spieler vom Karlsruher SC zu den Sachsen und schlug mit zehn Toren in 14 Partien voll ein. Auf Grund dieser Leistungen verpflichteten ihn die Veilchen für 500.000 Euro und statteten ihn mit einem Vertrag bis 2020 aus. "Ich fühle mich da sehr wohl", beschreibt Köpke seinen bisherigen Aufenthalt bei den Sachsen, auch wenn er dort inzwischen erwartungsgemäß gegen den Abstieg kämpfen muss.

©Getty Images

So feierte Pascal Köpke mit Aue den Aufstieg

Zehn Jahre lang spielte er in Nürnberg, wo der gebürtige Hanauer seine ganze Jugend verbrachte, bevor er 2013 nach Unterhaching wechselte. Nachdem er in der Saison 2014/2015 in 31 Drittliga Einsätzen elf Tore für die Hachinger erzielte, wurde der Karlsruher SC auf ihn aufmerksam und nahm ihn unter Vertrag. Dort konnte er allerdings nie richtig Fuß fassen. "Ich habe in Karlsruhe nie richtig meine Chance bekommen. Trotzdem hat mir dieses halbe Jahr viel geholfen, jeder Spieler muss mal durch so eine Situation durch."

Erst mit der Leihe nach Aue konnte der 1,78 Meter-Stürmer seinen Torriecher wieder unter Beweis stellen. Momentan steht sein Treffer zum 1:1 gegen St. Pauli sogar zur Auswahl für das 'Tor des Monats Oktober' in der Sportschau. Trifft er weiterhin so regelmäßig, ist das 'Sohn von'-Image bald kein Thema mehr.

"Es ist nicht immer einfach mit dem Nachnamen, aber ich komme damit zurecht. Ich bin damit aufgewachsen, die komischen Sprüche blende ich einfach aus", meint Köpke, dessen Vater vor 20 Jahren mit der DFB-Auswahl die EURO’96 gewinnen konnte.

©Getty Images

Bei der EURO'96 triumphierte das DFB-Team auch dank Andi Köpke

Auch seinem persönlichem großem Ziel kommt er damit immer näher. "Es ist mein Traum, irgendwann einmal in der Bundesliga zu spielen."

Letzte Aktualisierung: 10.11.16 10.23MEZ

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