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Rapid trennt sich von Büskens und Müller

Veröffentlicht: Montag, 7. November 2016, 12.07MEZ
Trainer und Sportdirektor müssen gehen: Der österreichische Rekordmeister Rapid Wien will auf die sportliche Misere mit einem kompletten Neuanfang reagieren.
Rapid trennt sich von Büskens und Müller
Mike Büskens muss den SK Rapid Wien nach nur vier Monaten wieder verlassen ©GEPA

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Veröffentlicht: Montag, 7. November 2016, 12.07MEZ

Rapid trennt sich von Büskens und Müller

Trainer und Sportdirektor müssen gehen: Der österreichische Rekordmeister Rapid Wien will auf die sportliche Misere mit einem kompletten Neuanfang reagieren.

Knalleffekt beim SK Rapid Wien: Nach der 0:1-Niederlage gegen den Wolfsberger AC gab der österreichische Rekordmeister die Trennung von Trainer Mike Büskens und Sportdirektor Andreas Müller bekannt. 

"So erfreulich der Einzug in die Gruppenphase der UEFA Europa League auch war, bleibt unser tägliches Brot die heimische Bundesliga. Hier ist die Bilanz in den letzten zehn Partien mit nur zwei Siegen und einem negativen Torverhältnis von 9:12 für einen Klub mit unseren Ansprüchen einfach viel zu wenig", begründete Präsident Michael Krammer die Entscheidung. 

Büskens kam erst im Sommer nach Wien-Hütteldorf und konnte trotz der Rekord-Transfers Arnor Traustason und Ivan Močinić nicht überzeugen. In der Bundesliga steht Rapid auf dem fünften Rang und hat neun Punkte Rückstand auf die Spitze.

"Ich möchte mich beim Verein, vor allem der Mannschaft und dem Trainerteam, für die kurze Zeit bedanken. Schlussendlich sind wir, mit Ausnahme des Auswärtsspiels bei der Admira, an der fehlenden Effizienz gescheitert, nicht aber an der Art und Weise wie wir Fußball gespielt haben, wie alle anderen Statistiken belegen", meinte Büskens.

"Verletzungspech und Doppelbelastung können beim breit aufgestellten Kader nicht die einzigen Gründe für diese unzufriedenstellende Bilanz sein. Die Mannschaft spielt zwar überwiegend mit viel Herz, von der erwarteten Weiterentwicklung ist aber auch nach nunmehr 25 Pflichtspielen leider wenig zu erkennen", führte Krammer weiter aus.

Auch Sportdirektor Andreas Müller, der zu Jahresbeginn noch mit Zoran Barisic verlängerte und ihn dann vor die Tür setzte, wird für die Misere mitverantwortlich gemacht und muss ebenso gehen: "Leider kann es im Fußball trotz bester Zusammenarbeit immer zu Situation kommen, die eine Trennung notwendig machen. Nunmehr sind wir aber zu dem Entschluss gekommen, dass wir auch auf der obersten Ebene der sportlichen Leitung einen Neuanfang starten möchten"

Vorerst wird der bisherige Assistent Thomas Hickersberger das Training in der Länderspielpause leiten. Eine vorschnelle Bekanntgabe der Nachfolger schloss Krammer aus: "Da derzeit keinerlei dringliche Vertragsgespräche auf der Agenda stehen, wollen wir uns bei der Suche nach einem Nachfolger, der sowohl aus Österreich als auch aus dem Ausland kommen kann und Deutsch sprechen soll, Zeit lassen."

Letzte Aktualisierung: 07.11.16 13.42MEZ

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