Meister in Estland: FCI Tallinn jubelt

"Man wird nie müde, Titel zu gewinnen", so Andrei Kalimullin. Der Kapitän vom FCI Tallinn führte den Klub zur ersten Meisterschaft - für den 39-Jährigen war es der siebte Titel.

Der FCI Tallinn hat Geschichte geschrieben
Der FCI Tallinn hat Geschichte geschrieben ©Tairo Lutter

Der FCI Tallinn hat erstmals die estnische Meisterschaft gewonnen. Der letzte Spieltag wurde richtig spannend, doch am Ende behielt der FCI im Fernduell mit Levadia Tallinn und Titelverteidiger Flora Tallinn die Oberhand.

FCI war vor dem letzten Spieltag Tabellenerster, geriet im Duell gegen Nõmme Kalju jedoch früh in Rückstand. Flora hatte sich in der Live-Tabelle zwischenzeitlich an den ersten Platz gesetzt, doch nach Toren von Ofosu Appiah und Sergei Mošnikov gab es beim FCI kein Halten mehr.

"Wenn am Ende das Ergebnis stimmt, dann hat sich das Risiko gelohnt", so FCI-Verteidiger Dmitri Kruglov, der in den letzten Wochen mit einer Verletzung durchspielte. "Wir haben schlecht angefangen, aber unsere Jungs haben einen tollen Job gemacht. Wir haben die Ärmel hochgekrempelt, Chancen herausgespielt und die Tore gemacht."

Während der FCI also erstmals in den Genuss einer Meisterschaft kommt, erlebte der 39-jährige Kapitän Andrei Kalimullin dieses Gefühl nun schon siebten Mal. "Ich bin vor fünf Jahren hier angekommen, als der FCI noch in der zweiten Liga war", sagte er nach seinem 500. Erstligaspiel heute. "Jetzt hab ich den Titel geholt, es ist überwältigend. Man wird nie müde, Titel zu gewinnen."

FCI-Trainer Aleksandr Puštov
FCI-Trainer Aleksandr Puštov©Tairo Lutter
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