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Acht begeistert gefeierte Rückholaktionen

Veröffentlicht: Donnerstag, 1. September 2016, 0.20MEZ
David Luiz hat sich wieder Chelsea angeschlossen, doch er ist in diesem Sommer nicht der erste Akteur, den es an die ehemalige Wirkungsstätte zurückzieht. UEFA.com listet acht weitere Rückkehrer vergangener Tage auf.
Acht begeistert gefeierte Rückholaktionen
David Luiz feiert den PSG-Triumph gegen Chelsea im Achtelfinale der letzten Saison der UEFA Champions League ©Getty Images

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Veröffentlicht: Donnerstag, 1. September 2016, 0.20MEZ

Acht begeistert gefeierte Rückholaktionen

David Luiz hat sich wieder Chelsea angeschlossen, doch er ist in diesem Sommer nicht der erste Akteur, den es an die ehemalige Wirkungsstätte zurückzieht. UEFA.com listet acht weitere Rückkehrer vergangener Tage auf.

David Luiz ist zu Chelsea zurückgekehrt und setzte damit einen Sommertrend fort, schließlich schlossen sich auch Mats Hummels (Bayern), Paul Pogba (Manchester United), Mario Götze (Dortmund), Álvaro Morata (Real Madrid) und Tomáš Rosický (Sparta Praha) ihren früheren Arbeitsgebern an.

Auch in der Vergangenheit hat es bereits spektakuläre Comebacks gegeben. UEFA.com nimmt acht davon genauer unter die Lupe:

Fabien Barthez (Marseille)
Als er zwischen 1992 und 1995 im Stade Vélodrome zwischen den Pfosten stand, lieferte er so gute Leistungen ab, dass er Frankreichs Nummer eins wurde und 1993 die UEFA Champions League gewann. Wegen seines unkonventionellen Verhaltens auf dem Platz avancierte er zum Publikumsliebling, ehe er zu AS Monaco FC und zu Manchester United FC wechselte. Dabei gewann er zahlreiche Titel und auch mit der Nationalmannschaft trumpfte er bei der FIFA-Weltmeisterschaft 1998 und der UEFA EURO 2000 groß auf. Im Januar 2004 wurde Barthez an Marseille ausgeliehen, mit denen er das UEFA-Pokal-Endspiel erreichte. Dieses ging gegen Valencia CF verloren, auch weil Barthez dabei gegen Ende der ersten Halbzeit vom Platz flog. Barthez blieb zwei weitere Jahre und beendete nach einem kurzen Aufenthalt beim FC Nantes seine Karriere.

Marius Lăcătuş (Steaua Bucureşti)
In seinen ersten sieben Jahren bei Steaua gewann Lăcătuş fünf Meisterschaften, holte drei Mal den rumänischen Pokal, den UEFA-Superpokal und den Pokal der europäischen Meisterschaften im Jahr 1986, als er im entscheidenden Elfmeterschießen den ersten Elfmeter verwandelte. Im Jahr 1990 zog es ihn zu ACF Fiorentina, ein Jahr darauf schloss er sich Real Oviedo an. Allerdings war er schon 1993 wieder bei Steaua, mit denen er bis 1999 fünf weitere Meisterschaften und drei Pokalsiege holte.

Henrik Larsson (Helsingborg)
Larssons Profi-Karriere begann und endete bei seinem Heimatverein Helsingborg. Seine 34 Treffer in 31 Spielen verhalfen dem Verein nach 24-jähriger Abwesenheit im Jahre 1992 zurück in die erste Liga. Eine Saison später unterschrieb er bei Celtic FC und 2001 gewann er den Goldenen Schuh als erfolgreichster Torschütze Europas. Es folgten zwei grandiose Jahre beim FC Barcelona, mit denen er zwei Meisterschaften holte und die UEFA Champions League 2006 gewann. Darauf kehrte Larsson in die Heimat zurück, allerdings wurde er 2007 bei einem Angebot von Manchester United FC schwach und spielte noch zehn Wochen auf Leihbasis auf der Insel. Nach dem Gewinn der Meisterschaft führte ihn sein Weg wieder nach Helsingborg, wo er sein letztes Spiel als Profi machte.

Lukas Podolski (Köln)
"Prinz Poldi" wechselte im Alter von zehn Jahren zu den Geißböcken und erzielte in seinen ersten 19 Profi-Spielen zehn Treffer - Bundesliga-Rekord für einen 18-Jährigen. Zwar konnte er den Abstieg nicht verhindern, doch mit seinen 24 Treffern in der folgenden Saison führte er den FC zurück in die Erstklassigkeit. Schließlich wollte er beim FC Bayern München den nächsten Schritt in seiner Karriere machen, doch so richtig wollte es zwischen dem Rekordmeister und Podolski nicht klappen. Die Kölner Fans taten alles, um ihren Schützling wieder an den Rhein zu holen und so wurden unter anderem 200 000 Euro eingenommen, in dem man einzelne Pixel von einem Podolski-Foto verkaufte. Seine erste Saison verlief nicht nach Plan, doch in der vergangenen Spielzeit traf er 13 Mal und lieferte sieben Vorlagen. In der laufenden Saison läuft es sogar noch besser, denn bis zur Winterpause markierte der Nationalspieler 14 Treffer.

Frank Rijkaard (Ajax)
Rijkaard debütierte bereits im Alter von 17 Jahren für Ajax und gewann insgesamt drei niederländische Meisterschaften sowie den Pokal der Pokalsieger 1987. Danach verlebte er sechs erfolgreiche Jahre beim AC Milan, wo er zusammen mit Ruud Gullit und Marco van Basten zwei mal hintereinander den Pokal der europäischen Meistervereine holte - beim Sieg gegen SL Benfica 1990 erzielte er sogar den Siegtreffer. Im Jahr 1993 kehrte Rijkaard, der mit der Elftal die UEFA-Europameisterschaft 1988 gewann, wieder zu Ajax zurück und führte das sehr junge Team von Louis van Gaal zusammen mit Danny Blind zu zwei weiteren Meisterschaften. Die Krönung folgte dann 1995, als er im Finale der UEFA Champions League gegen seinen Ex-Klub Milan den einzigen Treffer von Patrick Kluivert vorbereitete.

Ian Rush (Liverpool)
Während sieben Jahren an der Anfield Road wurde Rush zu einem der torgefährlichsten Stürmer, die je in der ersten englischen Liga gespielt haben. Die Tore des walisischen Nationalspielers verhalfen Liverpool national zu einer großen Dominanz während der 1980er. In dieser Zeit holten die Reds vier Ligatitel, einmal den FA Cup und 1984 den Pokal der europäischen Meistervereine. Rush musste ein schweres Jahr bei Juventus überstehen, bevor er für weitere acht Jahre zurückkehrte. 1990 war er beim bis heute letzten Titelgewinn dabei und gewann außerdem noch zweimal den FA Cup. Mit 346 Toren in 660 Einsätzen ist er der erfolgreichste Torschütze des Vereins.

Andriy Shevchenko (AC Milan/Dynamo Kyiv)
Zwischen 1999 und 2006 ballerte sich Shevchenko bei Milan zum zweiterfolgreichsten Torjäger der Vereinsgeschichte und unterstrich seinen Status in diesem Verein außerdem, als er im Finale der UEFA Champions League 2003 den entscheidenden Elfmeter gegen Juventus verwandelte. "Sheva" verhalf Milan zum Scudetto 2004, ehe er zwei Jahre später zu Chelsea FC wechselte. Nach einer enttäuschenden Zeit in England wechselte der ukrainische Nationalspieler in der Saison 2008/09 auf Leihbasis zurück zu den Rossoneri. Nachdem Pato inzwischen seine alte Nummer 7 trug, wich er auf die 76 aus, doch diese sollte ihm kein Glück bringen. In 18 Spielen in der Serie A erzielte Shevchenko keinen einzigen Treffer, woraufhin er wieder zu Chelsea zurückkehrte. Bei seinem ersten Verein, FC Dynamo Kyiv, feierte er dann schließlich aber ein umso größeres Comeback.

Hakan Şükür (Galatasaray)
Während seiner 20 Jahre dauernden Karriere wurde Hakan zu einer Fußballikone in seinem Heimatland und mit 249 geschossenen Toren hält er den Rekord in der türkischen Süper Lig. Nachdem er sich 1992 Galatasaray anschloss, sorgte er mit seinen Toren immer wieder für Liga- und Pokaltitel. Der erfolgreichsten Zeit des "Bullen vom Bosporus" bei Gala ging ein viermonatiges Intermezzo bei Torino FC voraus, in der er vier aufeinanderfolgende Ligatitel, drei türkische Pokalerfolge und 2000 mit dem "Dream-Team" sogar den UEFA-Pokal gewinnen konnte. Nach kurzen Gastspielen bei FC Internazionale Milano, Parma FC, Blackburn Rovers FC und einem dritten Platz mit der Türkei bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2002 kehrte Hakan erneut nach Istanbul zurück und gewann dort erneut zweimal die Süper Lig und einmal den türkischen Pokal. Hakan ist mit 51 Toren in 112 Länderspieleinsätzen immer noch Toptorjäger der Türkei.

Letzte Aktualisierung: 01.09.16 10.38MEZ

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