Santini schießt Standard zum Pokalsieg

"Für uns ist das ein superschöner Moment", sagte Trainer Yannick Ferrera, nachdem er mit Standard Liège durch einen 2:1-Sieg gegen Club Brugge zum siebten Mal in der Vereinsgeschichte den belgischen Pokal gewann.

Standard feiert den ersten Pokalerfolg seit 2011
Standard feiert den ersten Pokalerfolg seit 2011 ©Getty Images

Standard Liège hat dank eines dramatischen 2:1-Finalsiegs gegen Club Brugge im Stade Roi Baudouin in Brüssel zum siebten Mal in seiner Vereinsgeschichte den belgischen Pokal gewonnen.

Les Rouches, die die belgischen Meisterschafts-Play-offs verpasst hatten, starteten gegen den Tabellenführer und Titelverteidiger als Außenseiter ins Endspiel, gingen dann aber durch Jean-Luc Dompe in Führung, nachdem der Mittelfeldspieler von Ivan Santini auf die Reise geschickt worden war. Zehn Minuten später gelang dem Favoriten jedoch durch einen Freistoß von Lior Refaelov, der Keeper Víctor Valdés keine Chance ließ, der Ausgleich.

Der israelische Spielmacher hatte bereits im Endspiel der vergangenen Saison in der Nachspielzeit den Siegtreffer erzielt und dem Verein die erste Trophäe seit 2007 beschert. Doch Club Brugges Hoffnungen auf einen zweiten Pokalerfolg in Folge erhielten einen Dämpfer, als Abdoulay Diaby nach der Pause des Feldes verwiesen wurde, und schlussendlich war es Santini, der die Partie zwei Minuten vor dem Ende mit seinem Tor entschied.

Für Standard war es der erste Pokaltriumph seit 2011, zudem ist der Klub jetzt für die UEFA Europa League der kommenden Saison qualifiziert. "Für uns ist das ein superschöner Moment", sagte Standard-Trainer Yannick Ferrera, der mit 35 Jahren und 178 Tagen zum jüngsten belgischen Pokal-Erfolgstrainer aller Zeiten avancierte. "Jetzt werden wir in der nächsten Saison im Europapokal spielen, was nach einer schwierigen Saison wohlverdient ist."

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