Rapid muss im Cup zittern

Gegen Drittligisten Amstetten setzt sich der SK Rapid erst im Elfmeterschießen durch. Auch Meister FC Salzburg entgeht einer Blamage gegen einen Außenseiter nur knapp.

Mario Sonnleitner schied bereits in der 16. Minute mit Rot aus. Rapid musste also 104 Minuten in Unterzahl agieren
Mario Sonnleitner schied bereits in der 16. Minute mit Rot aus. Rapid musste also 104 Minuten in Unterzahl agieren ©AFP/Getty Images

• Mit einem 4:3 im Elfmeterschießen gegen SKU Amstetten entging der SK Rapid einer Blamage in der 2. Runde des ÖFB-Cups nur knapp. Nach 90 und 120 Minuten endete die Begegnung 1:1. Die Grün-Weißen mussten den Aufstieg aber teuer bezahlen: Louis Schaub und Stefan Nutz schieden verletzungsbedingt aus.
• Lokalrivale Austria Wien hatte weniger Mühe. Der FC Wels wurde auswärts mit 7:0 bezwungen. Dabei trugen sich sieben verschiedene Spieler in die Schützenliste ein - inklusive einem Eigentor.
• Im Elfmeterschießen setzten sich auch Admira Wacker und die SV Ried durch. Die Südstädter bezwangen den SV Wallern, die Innviertler siegten im Bundesliga-Duell gegen den Wolfsberger AC. 

• Der FC Salzburg musste gegen den SV Horn in die Verlängerung und setzte sich mühevoll aber doch mit 3:2 durch. Der Titelverteidiger aus der Mozartstadt siegte beim Drittligisten schließlich dank eines Treffers von Kapitän Jonatan Soriano in der 92. Minute.
• Sturm Graz tat sich leichter und feierte einen 7:0-Kantersieg über Regionalligist SV Seekirchen. Die Grazer führten zur Pause bereits mit 5:0, Donis Avdijaj markierte zwei Treffer.
• Bundesliga-Aufsteiger Mattersburg setzte sich gegen Grödig-Bezwinger Union Gurten durch. Die Burgenländer taten sich anfangs schwer, siegten jedoch mit 3:1.       
• Der SCR Altach löste mit einem klaren 3:0 beim Wiener Sportklub – einer ehemaligen Wirkungsstätte von Trainer Damir Canadi - das Ticket für die nächste Cup-Runde.

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