Return to Play: Die UEFA bereitet sich auf die sichere Rückkehr ihrer Elite-Wettbewerbe vor.

Mehr erfahren >

Neue Saison, neues Glück

Der FC Salzburg ist auch in der Saison 2015/16 wieder der Gejagte. Allerdings waren die Verfolger, allen voran Rapid Wien, schon lange nicht mehr so nah am Double-Sieger dran.

Salzburgs Trainer Peter Zeidler muss eine neue Mannschaft formen
Salzburgs Trainer Peter Zeidler muss eine neue Mannschaft formen ©GEPA

Geht es nach den zehn Trainern der österreichischen Bundesliga, ist der Favorit auf den Ligatitel auch heuer wieder der FC Salzburg. Doch so einfach wird es für die Bullen in der Saison 2015/16 nicht werden. Die Konkurrenz hat nachgebessert und bei den Mozartstädtern erfolgte in der Sommerpause ein erneuter Umbruch.

Nach dem Gewinn von Titel und ÖFB-Cup nahm Trainer Adi Hütter den Hut, zudem verließen unter anderem Torhüter Péter Gulácsi sowie die Teamspieler Marcel Sabitzer und Stefan Ilsanker den Verein in Richtung RB Leipzig. Für Neo-Coach Peter Zeidler galt es also, die Mannschaft rasch neu zusammenzustellen und möglichst schnell auf Schiene zu bringen.

Für Verstärkung sollen neben Grödigs Cican Stanković und Ex-Austria-Stürmer Omer Damari der deutsche Mittelfeld-Allrounder Reinhold Yabo und Innenverteidiger Paulo Miranda, den sich die Salzburger kolportierte 2,7 Millionen Euro kosten ließen, sorgen.

Zeidler wird mit Torschützenkönig Jonatan Soriano und Co. aber nicht nur versuchen, das Double zu verteidigen, sondern auch endlich die Teilnahme an der UEFA Champions League zu erreichen. In der dritten Qualifikationsrunde trifft Salzburg aber ausgerechnet wieder auf Malmö FF. Ob den Bullen die Revanche für das Vorjahres-Aus gelingen wird, wird sich weisen.

Rapid-Trainer Zoran Barisic will Salzburg Konkurrenz machen
Rapid-Trainer Zoran Barisic will Salzburg Konkurrenz machen©Getty Images

Bei Vizemeister Rapid Wien herrschen nach der besten Frühjahrsrunde in der Liga für die kommende Spielzeit Euphorie und Selbstbewusstsein. Zwar gibt sich Trainer Zoran Barisic nach außen hin nur vorsichtig optimistisch, aber insgeheim hofft man bei Grün-Weiß, den Salzburgern ernsthaft gefährlich werden zu können.

“Wir sind jetzt definitiv weiter als letztes Jahr. Die Mannschaft ist erfahrener und eingespielter und wir haben uns mit einigen Spielern verstärkt, die uns in der Breite noch mehr Qualität geben”, erklärte Barisic mit Blick auf die Zugänge Richard Strebinger, Tomi Correa, Philipp Huspek, Stefan Nutz und Stephan Auer. Die einzige Frage, die sich bei Rapid auftut, ist, ob Shootingstar Philipp Schobesberger und Stürmer Robert Berić den Versuchungen eines Auslandstransfers widerstehen können. Dabei gilt es auch abzuwarten, ob sich Rapid für die UEFA Champions League oder die UEFA Europa League qualifizieren kann.

Neben Salzburg und Rapid sind aber auch der unter Franco Foda wiedererstarkte SK Sturm Graz und Austria Wien im erweiterten Favoritenkreis auf den Titel. Gerade bei den Wiener Violetten ist mit Trainer Thorsten Fink frischer Wind und Aufbruchsstimmung eingekehrt. Fink will die an zahlreichen Stellen verstärkte Mannschaft wieder an die Spitze führen und die vergangene Saison möglichst schnell vergessen machen.

Thorsten Fink ist neuer Trainer der Austria
Thorsten Fink ist neuer Trainer der Austria©Getty Images

Im Tabellenmittelfeld werden sich die Europa-Cup-Qualifikanten Wolfsberger AC und SCR Altach vermutlich mit der SV Ried matchen. Wohingegen am Tabellenschluss der SV Grödig und Admira Wacker Mödling um den Klassenerhalt fighten werden.

Nachdem in den letzten Jahren der Aufsteiger in die Bundesliga immer wieder für Überraschungen gut war, bleibt es spannend, wie es dem SV Mattersburg ergehen wird. Für Liga-Rückkehrer Ivica Vastić und sein Team aus dem Burgenland geht es dazu am kommenden ersten Spieltag ausgerechnet in der Eröffnungspartie gegen den Meister und Cup-Sieger aus Salzburg.

Oben