Schwerer Start, dann klare Sache

Der FC Salzburg steht nach einem 2:0 beim SV Grödig im ÖFB-Cup-Finale. Die Bullen hatten anfangs zu kämpfen, setzten sich aber in der zweiten Hälfte ohne Probleme durch.

Marcel Sabitzer traf für Salzburg zum 2:0
Marcel Sabitzer traf für Salzburg zum 2:0 ©GEPA

• Der FC Salzburg gewann im Salzburger Derby im Halbfinale des ÖFB-Cups beim SV Grödig ungefährdet mit 2:0. Die Salzburger können damit die Mission Titelverteidigung weiter erfolgreich verfolgen und stehen als erstes Team im Finale am 3. Juni in Klagenfurt.
• Bereits in der dritten Minute musste Grödigs Cican Stankovic das erste Mal rettend eingreifen. Marco Djuricin ließ einen Ball auf Marcel Sabitzer prallen, dessen Schlenzer konnte der Grödiger Keeper über die Querlatte drehen.
• Die Gastgeber ließen danach aber lange Zeit nichts mehr anbrennen, standen in der Defensive äußerst kompakt und hielten die Offensive der Bullen gut in Schach. Im Gegenzug tat sich für Grödig aber rein gar nichts nach vorne.
• Die zweitbeste Gelegenheit der ersten Spielzeit hatte abermals Sabitzer, der praktisch mit dem Pausenpfiff erneut an Stankovic scheiterte.

 

• Nach Seitenwechsel drückte Salzburg verstärkter, Peter Ankersen (56.) und Takumi Minamino (65.) brachten ihre Topchancen aber nicht im Tor unter.
• Es dauerte bis zur 74. Minute bis Nils Quaschner den Bann brach. Mit einem kuriosen Ping-Pong-Tor und nach dreimaligem Aluminium-Kontakt landete der Ball schließlich im Grödiger Netz.
• Vier Minuten später war es Ankersen der den Stanglpass in den Fünfer spielte und Sabitzer, der den Ball im zweiten Versuch an Stankovic vorbei brachte.
• Die Bullen ließen mit dem 2:0 im Rücken den Grödigern noch einmal ein wenig mehr Raum, brachten das Ergebnis aber ohne große Gefahr über die Zeit und sich so selbst ins Finale.
• Der Salzburger Endspielgegner wird am Mittwoch zwischen dem Wolfsberger AC und dem FK Austria Wien ermittelt.

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