Levadia macht estnisches Double perfekt

"Wir haben nicht gut gespielt, doch was zählt ist nur der Pokalsieg", so Marko Kristal, Trainer vom FC Levadia Tallinn, nach dem geglückten Doubletriumph seines Vereins in Estland.

©Hendrik Osula

Der FC Levadia Tallinn hat sich nach der estnischen Meisterschaft auch den Pokalsieg geholt. Im Finale gab es einen lockeren 4:0-Erfolg gegen den Drittligisten Tartu FC Santos.

Die Amateure von Tartu hängten sich voll rein, konnten beim hohen Tempo aber nicht mithalten. Vladislav Ivanov und Ingemar Teever brachten den Favoriten auf die Siegerstraße, anschließend sorgte Heiko Tamm für die Vorentscheidung, ehe Ivanov seine zweite Bude markieren konnte. "Wir haben nicht gut gespielt, doch was zählt ist nur der Pokalsieg", so Levadia-Trainer Marko Kristal.

Insgesamt fiel das Ergebnis vielleicht auch etwas zu hoch aus. "Es war ein wirklich schwieriges Spiel", so Artur Pikk. "Hier bekommt man nichts geschenkt, also war es kein einfacher Sieg. Wir haben auch eine Menge Fehler gemacht, doch glücklicherweise sind vorne ein paar Bälle reingegangen."

"Für uns war es richtig hart", sagte Santos' Alar Alve. "Aber es gibt keinen Grund, traurig zu sein. Levadia hat die beste Mannschaft des Landes." Und auch sein Trainer konnte das Ergebnis richtig einschätzen: "Heute hat man den Klassenunterschied gesehen", so Algimantas Liubinskas. "Wenn wir etwas präziser und schneller gespielt hätten, dann wäre etwas drin gewesen. Aber ein Drittligist kann mit dem Meister nicht mithalten."

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