Hattrick für Mkhitaryan

Henrikh Mkhitaryan von Borussia Dortmund ist zum dritten Mal in Folge, und zum vierten Mal überhaupt, zu Armeniens Fußballer des Jahres gewählt worden.

Henrikh Mkhitaryan (links) nimmt die Auszeichnung aus den Händen von Verbandspräsident Ruben Hayrapetyan entgegen
Henrikh Mkhitaryan (links) nimmt die Auszeichnung aus den Händen von Verbandspräsident Ruben Hayrapetyan entgegen ©Hakber

Henrikh Mkhitaryan von Borussia Dortmund ist zum dritten Mal in Folge, und zum vierten Mal überhaupt, zu Armeniens Fußballer des Jahres gewählt worden.

Der Mittelfeldspieler, der im letzten Sommer vom FC Shakhtar Donetsk nach Dortmund wechselte, setzte sich vor Yura Movsisyan und Aras Özbiliz durch, die beide beim FC Spartak Moskva unter Vertrag stehen. Mkhitaryan wurde in der vom Armenischen Fußballverband (FFA) veranstalteten Wahl von 41 der 54 Juroren auf den ersten Platz gesetzt. Verkündet wurde sein Sieg auf einer riesigen Leinwand von UEFA-Präsident Michel Platini – in armenischer Landessprache.

Zunächst führte Mkhitaryan Shakhtar zum dritten nationalen Double in Folge, dann wurde er mit seinem zwölften Länderspieltor Rekordtorschütze der armenischen Nationalmannschaft und überholte Artur Petrosyan. Im Herbst verhalf er Dortmund zum Einzug ins Achtelfinale der UEFA Champions League.

"Es ist wirklich großartig, dass ich wieder zum Fußballer des Jahres gewählt wurde, obwohl Movsisyan und Özbiliz es ebenso verdient hätten", sagte Mkhitaryan. "Ich möchte unbedingt mithelfen, damit mein Land künftig noch größere Erfolge feiern kann. Meine Erfolge wären ohne meine Mannschaftskollegen nicht möglich gewesen. Fußball ist ein Mannschaftssport und ich möchte mich bei all meinen Teamkollegen bedanken."

Vardan Minasyan, der seinen Posten als Nationaltrainer nach der WM-Qualifikation aufgegeben hat, wurde zum besten Trainer des Jahres gewählt. Unter Minasyan schlug das Nationalteam 2013 so namhafte Teams wie Dänemark, die Tschechische Republik und Bulgarien und erreichte ein Unentschieden gegen Italien. Zur Belohnung rangiert die Mannschaft derzeit auf Weltranglistenposition 35, so hoch wie noch nie zuvor.

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