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Favoritensterben im türkischen Pokal

Veröffentlicht: Freitag, 6. Dezember 2013, 12.16MEZ
Fenerbahçe SK, Beşiktaş JK oder Trabzonspor AŞ - seit dem Jahr 2000 war mit einer Ausnahme mindestens einer dieser Vereine immer im türkischen Pokalendspiel, doch jetzt schieden alle vorzeitig aus.
von Türker Tozar
aus Istanbul
Favoritensterben im türkischen Pokal
Fenerbahçe ist als Titelverteidiger im Pokal schon früh gescheitert ©Fenerbahçe SK

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Veröffentlicht: Freitag, 6. Dezember 2013, 12.16MEZ

Favoritensterben im türkischen Pokal

Fenerbahçe SK, Beşiktaş JK oder Trabzonspor AŞ - seit dem Jahr 2000 war mit einer Ausnahme mindestens einer dieser Vereine immer im türkischen Pokalendspiel, doch jetzt schieden alle vorzeitig aus.

Die Runde der letzten 32 im türkischen Pokal hatte eine Menge Überraschungen parat: Fenerbahçe SK, Beşiktaş JK und Trabzonspor AŞ mussten alle vorzeitig die Segel streichen.

Für die wohl größte Sensation sorgte Fethiyespor. Der Tabellenletzte der zweiten Liga setzte sich gegen Titelverteidiger Fenerbahçe mit 2:1 durch und fügte dem haushohen Favoriten die erste Heimniederlage seit dem 3. Februar bei.

"Fenerbahçe hatte kaum Torchancen", sagte Ahmet Aras, Schütze des entscheidenden Treffers. "Wir haben ein Eigentor gemacht, aber sonst konnten wir hinten sehr gut verteidigen. Wir wussten, dass wir eine Chance haben und der Trainer hatte großes Vertrauen in uns. Er ist neu im Amt und bisher haben wir hauptsächlich an der Defensive gearbeitet."

"Jeder türkische Junge träumt davon, mal ein Tor gegen Fenerbahçe zu erzielen. Die Geschichte wird uns nicht vergessen und mit diesem Sieg haben wir uns eine Erinnerung geschaffen, die wir unseren Kindern und Enkelkindern erzählen werden."

Auch Trabzonspor musste sich gegen einen Zweitligisten geschlagen gegen und kam mit 1:3 bei Balıkesirspor unter die Räder. Schon nach acht Minuten lag man mit 0:2 hinten und weil das Team von einer langen und beschwerlichen Anreise noch müde war, konnte man die Partie auch nicht mehr umbiegen.

Beşiktaş, Sieger von 2011, unterlag gegen Bucaspor mit 1:2 und fand sich ebenfalls heftiger Kritik ausgesetzt. Zudem schieden mit Gençlerbirliği SK (0:1 gegen Nazilli Belediyespor) und Gaziantepspor (2:3 gegen İnegölspor) zwei weitere SüperLig-Klubs gegen Vereine aus der dritten Liga aus.

Immerhin konnte Galatasaray AŞ die Blamage noch gerade so abwenden und setzte sich mit 6:5 im Elfmeterschießen gegen Gaziantep BB durch. Allerdings stand auch die Elf von Roberto Mancini dicht vor dem Aus und musste sich bei Torwart Ufuk Ceylan bedanken, der den Versuch von Cihan Can halten konnte. Das Achtelfinale wird am Freitag ausgelost und auch dabei wird es gesetzte Teams geben, so dass das Favoritensterben in der nächsten Runde theoretisch weitergehen könnte.

Letzte Aktualisierung: 07.06.18 10.37MEZ

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