Genk holt sich den belgischen Pokal

"Ich bin zu Genk gekommen mit dem Ziel, einen Titel zu holen, und jetzt habe ich im Finale ein Tor geschossen", sagte Bennard Kumordzi nach dem 2:0-Sieg von KRC Genk gegen Cercle Brugge im Finale des belgischen Pokals.

Bennard Kumordzi brachte Genk im belgischen Pokalfinale auf die Siegerstraße
Bennard Kumordzi brachte Genk im belgischen Pokalfinale auf die Siegerstraße ©AFP

Mit ihren späten Toren haben Bennard Kumordzi und Jelle Vossen im Stadion Roi Baudouin für den 2:0-Erfolg gegen Cercle Brugge KSV und damit den vierten Pokalsieg von KRC Genk gesorgt.

Abstiegskandidat Cercle Brugge gestaltete die Partie gegen den Titelanwärter Genk lange Zeit offen, nach einer halben Stunde hätte der portugiesische Stürmer Rudy den Außenseiter sogar beinahe in Führung gebracht. Genks Benjamin De Ceulaer scheiterte an Bram Verbist, während auf der anderen Seite ein Kopfball von Stef Wils sein Ziel knapp verfehlte.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Genk den Druck, dennoch sah es schon nach Verlängerung aus, bis Kumordzi nach einem Freistoß von Khaleem Hyland mit dem Kopf zur Stelle war. Vossen machte kurz vor dem Schlusspfiff alles klar, damit sicherte sich Genk nach 1998, 2000 und 2009 zum vierten Mal den belgischen Pokal.

"Vor zehn Monaten bin ich zu Genk gekommen mit dem Ziel, einen Titel zu holen, und jetzt habe ich im Finale ein Tor geschossen", sagte der ghanaische Mittelfeldspieler Kumordzi. Vossen meinte: "Dieser Pokalsieg hat eine Menge Druck von uns genommen. Wir haben sehr hart dafür gearbeitet. Das war ein ganz schweres Spiel. Kompliment an Cercle Brugge."

Oben