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Vaduz behält diesmal die Nerven

Veröffentlicht: Mittwoch, 1. Mai 2013, 21.26MEZ
1:1 stand es nach 120 Minuten, 3:0 endete das Elfmeterschießen: Der FC Vaduz schlägt den FC Balzers und ist zum 41. Mal liechtensteinischer Pokalsieger.
Vaduz behält diesmal die Nerven
Der FC Vaduz feiert den Pokalsieg ©UEFA.com

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Veröffentlicht: Mittwoch, 1. Mai 2013, 21.26MEZ

Vaduz behält diesmal die Nerven

1:1 stand es nach 120 Minuten, 3:0 endete das Elfmeterschießen: Der FC Vaduz schlägt den FC Balzers und ist zum 41. Mal liechtensteinischer Pokalsieger.

Es schien eine klare Sache zu werden, das 68. liechtensteinische Pokalfinale: Vaduz, im sicheren Mittelfeld der Schweizer Challenge League, gegen Balzers, einen Abstiegskandidaten in der vierten Schweizer Liga – nur schon die Prioritäten schienen zugunsten des Favoriten zu sprechen.

So hatte Mario Frick, der Trainer von Balzers, wissen lassen, es sei wichtiger, den Klassenerhalt zu schaffen, als den Pokal zu gewinnen. Sein Antipode, Giorgio Contini, hatte das Spiel hingegen zum wichtigsten Spiel der Rückrunde erhoben.

Doch der Underdog machten den Vaduzern das Leben überaus schwer – bissiger, mutiger und ohne nennenswerte Fehler hatte Balzers gar leichte Vorteile. Von einem leichten Spiel für die Vaduzer war jedenfalls nichts zu spüren.

Auch das 1:0 in der 22. Minute half den Vaduzern nicht. Denn nur neun Minuten nachdem sich ein Schlenzer Guilherme Afonsos ins Netz gesenkt hatte, glich Balzers aus: Yusuf Akyer traf mit einem präzisen Flachschuss (31.).

Je länger die Partie lief, desto mehr machten sich auf Vaduzer Seite Erinnerungen ans vergangene Jahr wach, als sich der Challenge-Ligist 120 Minuten lang gegen den USV Eschen/Mauren mühte – und am Ende das Elfmeterschießen verlor.

Diesmal blieb der Rekord-Pokalsieger von diesem Schicksal verschont – wenn auch nur knapp. Wieder mussten die Elfmeter entschieden, diesmal aber behielten die Vaduzer die Nerven, während die des Underdogs versagten.

 Die Vaduzer Amin Tighazoui, Nico Abegglen und Mario Sara verwerteten ihre Elfmeter sicher. Ivan Quintans und Robin Gubser scheiterten unterdessen an Oliver Klaus, dem Vaduzer Keeper; Thomas Beck schoss den Ball gar weit über das Tor.

Der 41. Pokalsieg des FC Vaduz war Tatsache – und Trainer Contini erleichtert: "Es war ein hartes Stück Arbeit. Wir haben lange nicht gut gespielt, Balzers war stark. Umso glücklicher bin ich, dass es doch noch geklappt hat."

Letzte Aktualisierung: 03.05.13 9.46MEZ

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