Renova erstmals mazedonischer Pokalsieger

FK Renova hat sich durch einen 3:1-Finalsieg gegen FK Rabotnicki in Stip zum ersten Mal in seiner neunjährigen Geschichte den mazedonischen Pokal geholt.

Die Spieler von Renova jubeln über den ersten Triumph im Pokal
Die Spieler von Renova jubeln über den ersten Triumph im Pokal ©FFM

FK Renova hat sich durch einen 3:1-Finalsieg gegen FK Rabotnicki in Stip zum ersten Mal in seiner neunjährigen Geschichte den mazedonischen Pokal geholt.

In den letzten beiden Monaten musste sich Renova dem Klub aus der Hauptstadt zweimal geschlagen geben, mit 1:5 und 1:3, doch beim dritten Anlauf klappte es für die Truppe von Vlatko Kostov. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich von Rabotnicki fiel die Entscheidung durch zwei Treffer in der zweiten Halbzeit.

Die Mannschaft aus Dzepciste zeigte bei ihrer ersten Finalteilnahme keinerlei Nervosität und ging nach zwölf Minuten durch Muarem Bajrami in Führung, der nach einer Ecke von Argjent Gafuri mit dem Kopf zur Stelle war.

Fisnik Nuhiu vergab neun Minuten später die große Chance auf das 2:0, als er alleine vor dem Torhüter über den Querbalken schoss. Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel ergab sich die nächste Gelegenheit für Renova, Goran Siljanovskis Schuss von der Strafraumgrenze segelte knapp am rechten Pfosten vorbei.

In der Nachspielzeit kam Rabotnicki zu seiner ersten Torchance der Partie, Borče Manevski zirkelte die Kugel an die Latte. In der 53. Minute machte er es besser und köpfte eine Flanke von Blagoja Todorovski ein.

Renova ließ sich vom Ausgleich nicht aus dem Konzept bringen und ging Mitte der zweiten Hälfte erneut in Führung, als Dušan Simovski ein Zuspiel von Nuhiu verwertete. Gafuri machte in der Nachspielzeit nach einer schönen Einzelleistung schließlich alles klar.

Renova hat sich durch den Sieg einen Platz in der ersten Qualifikationsrunde der kommenden UEFA Europa League gesichert, während Rabotnicki zum ersten Mal seit acht Jahren nicht in einem UEFA-Wettbewerb vertreten sein wird.

"Wir haben ein hartes Spiel erwartet, nachdem wir zuletzt zweimal gegen sie verloren hatten", meinte Nuhiu gegenüber UEFA.com. "Wir haben immer dann am besten gespielt, wenn es notwendig war. Am Ende haben wir uns diesen historischen Triumph verdient. Ich möchte meinen Teamkollegen, den Fans, den Betreuern und vor allem unserem Trainer Kostov danken. Er weiß, wir er uns vorbereiten und motivieren muss."

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