Schottlands Pokal geht an Celtic

Durch einen 3:0-Finalsieg gegen Motherwell holte sich Celtic den schottischen Pokal und brachte die Saison laut Trainer Neil Lennon damit zu einem "passenden Ende".

Durch das 3:0 gegen Motherwell gewann Celtic zum 35. Mal den schottischen Pokal
Durch das 3:0 gegen Motherwell gewann Celtic zum 35. Mal den schottischen Pokal ©Getty Images

Celtic FC gewann zum 35. Mal den schottischen Pokal, im Finale gab es einen 3:0-Sieg gegen Motherwell FC. Für Neil Lennon war es der erste Titel als Trainer.

Ki Sung-Yong erzielte nach einer halben Stunde das 1:0, in der zweiten Halbzeit folgten ein Eigentor von Stephen Craigan und ein Freistoßtreffer von Charlie Mulgrew. Damit ging der Pokal zum ersten Mal seit 2007 wieder an Celtic.

Die Partie kam nur langsam in Fahrt, ehe in der 32. Minute der erste Paukenschlag folgte. Nach Zuspiel von Kris Commons kam Yong 25 Meter vor dem Tor an den Ball, und der südkoreanische Nationalspieler fackelte nicht lange und versenkte die Kugel im Kasten von Darren Randolph. Drei Minuten später hatte Motherwell die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich, doch Gavin Gunnings Distanzschuss klatschte nur an die Latte.

Commons war auch am zweiten Tor von Celtic in der 76. Minute beteiligt. Er setzte Mark Wilson in Szene, dessen Schuss Craigan unglücklich ins eigene Netz lenkte. Zwei Minuten vor Schluss sorgte Mulgrew schließlich für die endgültige Entscheidung.

"Das ist ein passendes Ende der Saison", sagte Lennon. "Das haben die Spieler und die Fans verdient. Die Leistung war ein Spiegelbild der Saison. Ich freue mich, meinen ersten Titel als Trainer von Celtic gewonnen zu haben."

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