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Sapara auf dem Weg nach Südafrika

Veröffentlicht: Dienstag, 23. März 2010, 12.26MEZ
Nach seinem Wechsel von Rosenborg BK zu MKE Ankaragücü will sich der slowakische Mittelfeldspieler Marek Sapara nun in der Türkei für ein WM-Ticket empfehlen.
von Rastislav Hribik
aus Bratislava
Sapara auf dem Weg nach Südafrika
Marek Sapara hat bei Ankara eine neue Herausforderung angenommen ©Getty Images

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Veröffentlicht: Dienstag, 23. März 2010, 12.26MEZ

Sapara auf dem Weg nach Südafrika

Nach seinem Wechsel von Rosenborg BK zu MKE Ankaragücü will sich der slowakische Mittelfeldspieler Marek Sapara nun in der Türkei für ein WM-Ticket empfehlen.

Mittelfeldspieler Marek Sapara hofft, dass er mit seinem Wechsel zum türkischen Klub MKE Ankaragücü im Winter nun gute Aussichten hat, mit der Slowakei zur FIFA-Weltmeisterschaft zu fahren. Der 27-Jährige will in der Türkei in Topform kommen und "Vollgas geben".

Sapara hat seine Karriere bei MFK Košice in seiner Heimatstadt begonnen, 2006 führte er MFK Ružomberok zur ersten slowakischen Meisterschaft. Danach zog es ihn zum norwegischen Spitzenklub Rosenborg BK. Mit seinem starken Schuss, seiner Kreativität und seinem Kampfgeist hatte er großen Anteil an den Meisterschaften 2006 und 2009, doch Sapara wollte mehr.

Beşiktaş JK zeigte vor einem Jahr starkes Interesse, doch letztendlich wechselte er in diesem Winter für 2,2 Millionen Euro zu Ankaragücü. "Wir wollten ihn nicht ablösefrei gehen lassen", erklärte Rosenborgs Sportdirektor Erik Hoftun, denn Sapara stand nur noch für zwölf Monate unter Vertrag.

Dieser Wechsel war genau das, was Sapara wollte. "Ich bin sehr glücklich", sagte er. "Ich brauchte eine Veränderung, ich will in einer größeren Liga und für eine bessere Mannschaft spielen. Ich hoffe, dass ich mich dadurch für ein WM-Ticket empfehlen kann. Ich habe auch mit Nationaltrainer Vladimír Weiss über meinen Transfer gesprochen. Er denkt auch, dass es eine gute Entscheidung war, aber natürlich muss ich regelmäßig spielen."

Mittlerweile ist Sapara wieder Stammspieler in der slowakischen Nationalelf, bei der 0:1-Niederlage gegen Norwegen vor drei Wochen zeigte er laut Weiss eine starke Leistung. "Er hat gut gespielt; er weiß, wie das Spiel funktioniert", meinte der Trainer. "Er kann eine Mannschaft führen, aber die Kombination mit Marek Hamšík im Mittelfeld hat diesmal nicht so gut funktioniert."

Daran muss die Slowakei vor ihrer ersten WM-Teilnahme als unabhängige Nation noch arbeiten, währenddessen will Sapara bei seinem neuen Verein zur Topform auflaufen. "Mit Darius Vassell, Jérôme Rothen und Geremi sind einige gute Spieler hierher gekommen, und Roger Lemerre ist der Trainer", sagte er. "Es ist schwer genug, in die Startelf zu kommen."

Aber das ist genau die Herausforderung, die Sapara im Hinblick auf die WM auch braucht, er will auf jeden Fall "Vollgas geben". In Ankara spielt er nun an der Seite seines Landsmannes Róbert Vittek, was ihm verständlicherweise sehr gefällt. "Es ist immer besser, wenn man nicht alleine ist", sagte Sapara.

Letzte Aktualisierung: 23.03.10 14.31MEZ

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