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UEFA unterstützt Spiel gegen Armut

Einmal mehr unterstützt die UEFA das Spiel gegen Armut, das vom United Nations Development Programme (UNDP) organisiert wird, am 20. April in St-Etienne stattfindet und den Kampf gegen Ebola hervorhebt.

UEFA-Präsident Michel Platini mit Spielern beim letztjährigen Spiel gegen Armut in Bern
UEFA-Präsident Michel Platini mit Spielern beim letztjährigen Spiel gegen Armut in Bern ©Keystone

Einmal mehr unterstützt die UEFA das jährliche Spiel gegen Armut, das vom United Nations Development Programme (UNDP) organisiert wird.

Das 12. Spiel gegen Armut steht ganz im Zeichen des Kampfes gegen Ebola. Die UNDP-Botschafter Ronaldo und Zinédine Zidane werden dabei am Montag, den 20. April (20.00 Uhr MEZ) im Stade Geoffroy Guichard in St-Etienne zusammen mit weiteren Fußballstars auf eine All-Stars-Truppe von AS Saint-Etienne treffen.

Zwei Drittel aller Einnahmen kommen den am schlimmsten von Ebola betroffenen Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone zugute, während das letzte Drittel an die Association ASSE Coeur-Vert des Klubs geht, die soziale Projekte in Saint-Etienne unterstützt.

UNDP führt die Initiativen hinsichtlich der Bemühungen im Kampf gegen Ebola an. "Während alle Bemühungen fortgesetzt werden, Ebola zu stoppen, muss eine grundlegende Besserung der viele Konsequenzen für die Gesellschaften und Wirtschaften der betroffenen Länder jetzt geplant werden", sagte UNDP-Leiterin Helen Clark. "Millionen von Leben und Existenzen sind schwer getroffen worden. Wir müssen alle langfristig zusammenstehen und diese Länder auf dem Weg zur Normalisierung unterstützen."

"Regierungen, Entwicklungspartner, Nichtregierungsorganisationen sowie der private Sektor bekleiden allesamt Rollen, wenn es darum geht, diese Länder bei der Krisenbewältigung zu unterstützen und sie so auszurüsten, um mit zukünftigen Krisensituationen umgehen zu können", fügte sie hinzu. "Es wird keinen Genesungsprozess geben, wenn die Verbreitung der Krankheit nicht gestoppt wird und die sozioökonomische Struktur, die vom Ausbruch der Krankheit beschädigt wurde, nicht wiederhergestellt wird."

"Das Spiel gegen Armut ist eine wichtige Plattform, wenn es darum geht, auf die Aktionen und Initiativen des United Nations Development Programme, Armut auszumerzen, aufmerksam zu machen", sagte UEFA-Präsident Michel Platini. "In diesem Jahr werden die Einnahmen des Spiels an afrikanische Länder geschickt, die von der Ebola-Epidemie betroffen sind. Wir haben alle gesehen, wie Menschen auf diesem Kontinent gelitten haben und wie sehr sie unsere Unterstützung benötigen."

"Als populärste Sportart auf der Welt ist der Fußball ein idealer Partner, Menschen zusammenzubringen und eine positive Kraft zum Wohl der Welt zu sein", fügte er hinzu. "Alle Beteiligten bei diesem speziellen Spiel in St-Etienne, darunter die UNDP-Botschafter Ronaldo und Zinédine Zidane, sowie alle Spieler und Fans, die dabei sind, haben meine uneingeschränkte Unterstützung."

Ronaldo, Zidane und das UNDP sind die zentralen Figuren hinter dem Spiel gegen Armut seit der ersten Partie im Jahr 2003. Elf erfolgreiche Auflagen des Spiels wurden bislang in Basel, Madrid, Düsseldorf, Marseille, Malaga, Fez, Lissabon, Athen, Hamburg, Porto Alegre und Bern ausgetragen. In jedem Jahr unterstützt das gesammelte Geld bestimmte Projekte in verschiedenen Ländern.

Der legendäre brasilianische Stürmer Ronaldo rief zu einer umfassenderen Unterstützung hinsichtlich der Ebola-Epidemie auf: "Wir freuen uns, eine Rolle dabei zu spielen, wenn es darum geht, Menschen, Gemeinden und Ländern dabei zu helfen, nach den Auswirkungen von Ebola wieder auf die Beine zu kommen", sagte er. Frankreichs früherer Mittelfeldstar Zidane blies ins gleiche Horn: "Ebola ist erst dann Geschichte, wenn der letzte Fall behandelt ist, und wir müssen diese Länder bei der langfristigen Gesundung unterstützen", sagte er.

UNDP tut sich mit Menschen aus allen Gesellschaftsschichten zusammen, um dabei zu helfen, Nationen aufzubauen, die Krisen wiederstehen und das Wachstum fördern können, um das Leben für alle Menschen zu verbessern. UNDP, in 177 Ländern und Territorien vertreten, bietet globale Perspektiven und lokale Kenntnisse, um Leben zu stärken und widerstandsfähige Nationen aufzubauen.

Eintrittskarten kosten zwischen acht und zwölf Euro und sind seit heute unter http://billetterie.asse.fr/ sowie an Ticketschaltern im Stade Geoffroy-Guichard, 14 rue Paul et Pierre Guichard, 42000 Saint-Etienne, Frankreich, erhältlich.