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Vielfältigkeit in den Vordergrund rücken

Clarence Seedorf und Rudi Garcia, Trainer von AS Roma, haben die Rolle des Fußballs im Kampf gegen Intoleranz bei der UEFA-Konferenz "Respektiere Vielfalt" unterstrichen.

Vielfältigkeit in den Vordergrund rücken
Vielfältigkeit in den Vordergrund rücken ©UEFA.com

Ehemalige und aktive Fußballer sind in Rom zusammengekommen, um über die Rolle des Fußballs als bildungsspezifisches Instrument für die Gesellschaft zu diskutieren und um die UEFA-Konferenz "Respektiere Vielfalt" zu unterstützen.

Der viermalige UEFA-Champions-League-Sieger Clarence Seedorf nahm gemeinsam mit Urby Emanuelson von AS Roma, dem ehemalige ghanaischen Nationalspieler Anthony Baffoe und dem obersten UEFA-Schiedsrichterbeauftragten Pierluigi Collina an einer Podiumsdiskussion teil, um über die zukünftigen Herausforderungen des Fußballs und der Gesellschaft bei der Förderung von Vielfältigkeit zu reden. Unterstützung erhielten sie dabei von der französischen Nationalspielerin Laura Georges, die eine Videobotschaft übermittelt hatte. 

"Fußball ist ein weltweites Phänomen und wir sind die Schlüsselspieler dieser fantastischen Sportart", sagte Seedorf in seiner Ansprache. "Wir benötigen eine positive Kampagne mit positiven Botschaften und als Zielsetzung sollten wir eine direkte, kurzfristige Intervention sowie einen langfristigen Plan ins Auge fassen. Ich habe 23 Jahre lang und mit Spielern aus mehr als 30 unterschiedlichen Nationen Fußball gespielt und es hat mir viel Spaß gemacht. Dies ist eine Botschaft, die wir nach draußen bringen müssen. Je mehr wir den Kindern über positive Dinge erzählen, desto besser wird es uns in Zukunft gehen."

"Ausbildung ist die entscheidende Lösung, um Veränderungen, Frieden und Hilfe im Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung allgemein zu schaffen. Es ist fantastisch, dass die UEFA so großartige Konferenzen organisiert, denn es geht darum, Bewusstsein zu schaffen. Dafür ist es eine tolle Bühne. Und darum geht es für uns auch. Wir müssen darüber reden und mithilfe dieser Konferenzen einen besseren Weg als den jetzigen finden. Die Globalisierung hat die Welt verändert und der Fußball ist das perfekte Instrument, um ein Beispiel zu kreieren und um sich dieser neuen Welt anzupassen."

Roma-Trainer Rudi Garcia fügte hinzu: "Die UEFA setzt sich schon immer für Integration ein. Die Werte und die Kraft des Fußballs öffnen diesen Sport für alle Menschen, unabhängig von Hautfarbe, Religion oder Vorlieben des Spielers. Es zählt nur, wie gut ein Spieler ist. Dies ist eine großartige Lektion hinsichtlich der Integration in unsere tatsächliche Gesellschaft. Spieler und Trainer müssen in dieser Hinsicht ein Vorbild für richtiges Verhalten sein."

Der letzte Tag der Konferenz begann mit einer Reihe von Workshops, um die zukünftige Strategie hinsichtlich Bildung und der Verbesserung der Vielfalt im Fußball besser zu definieren. So wurde unter anderem über die Balance zwischen Ausbildung und der Notwendigkeit der Einführung von Sanktionen diskutiert, aber es gab auch Workshops, die sich mit Homophobie, Südeuropa, den Aktionsplänen der Nationalverbände, ethnischen Minderheiten und der Entwicklung von Diskriminierung zu Vielfalt beschäftigten.