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Taylor lobt "besten Klubfußball der Welt"

UEFA-Generalsekretär David Taylor bezeichnet die UEFA Champions League als "größte Bühne für die Besten".

UEFA-Generalsekretär David Taylor hat den europäischen Klubfußball als "den besten in der Welt" bezeichnet. Die UEFA Champions League lobte er als "größte Bühne, auf der sich nur die Besten messen".

Große Popularität
Bei der Auslosung zum Achtelfinale der Champions League in der UEFA-Zentrale im schweizerischen Nyon unterstrich Taylor die große Popularität des europäischen Fußballs. "Das Niveau des Fußballs und die Attraktivität haben neue Rekorde erzielt", sagte er auf seiner Rede vor der Auslosung. Mit 267 Toren in 96 Spielen sind in der Champions League bisher 26 Treffer mehr erzielt worden als in der gesamten vergangenen Saison."

Qualität
"In diesem Jahr ist die Qualität des Wettbewerbs noch offensichtlicher geworden", fügte Taylor hinzu. "Unter den 16 Achtelfinalisten befinden sich nicht weniger als acht nationale Meister."

Zusätzlicher Reiz
Taylor sagte, dass ab dem Achtelfinale aber auch ein Wechsel der Strategie zu erwarten sei, weil nun in jedem Spiel das Aus droht. "Es gibt nun wieder Heim- und Auswärtsspiele, wobei Tore in der Fremde doppelt zählen. Dieses spezielle Format, das zurückreicht bis in die Saison 1969/70, bestraft defensiven Fußball und sorgt für zusätzlichen Reiz", meinte der Generalsekretär. "Wenn alle anderen Mittel versagt haben, bleibt nur noch das Elfmeterschießen, um eine Entscheidung herbei zu führen - das ist sicherlich für die Fans und die TV-Zuschauer sehr aufregend, es ist aber auch die grausamste Art und Weise, aus dem Wettbewerb auszuscheiden."

Änderungen
Taylor erinnerte das Publikum in Nyon auch daran, dass es in der Champions League ab der Saison 2009/10 eine Änderung der Qualifikation gibt, die vom UEFA-Exekutivkomitee im vergangenen Monat beschlossen wurde. Dann werden insgesamt 22 Mannschaften, statt wie bisher 16, automatisch für die Gruppenphase qualifiziert sein. Das heißt, dass sich drei nationale Meister mehr direkt qualifizieren. Dazu kommen die jeweils Dritten der besten drei Ligen. Die übrigen zehn Plätze werden an fünf Meister der mittleren und schwächeren Ligen und an fünf Teams vergeben, die in den 15 besten Ligen Vierter, Dritter und Zweiter geworden sind.

Größeres Interesse
"Mehr Meister in der Champions League werden den Fußball in ganz Europa noch weiter nach vorne bringen und den Wettbewerb noch interessanter machen", sagte Taylor. "Das erfolgreiche Format wird ansonsten natürlich beibehalten. Wir erwarten, dass die Qualität des Fußballs in den entscheidenden Runden mindestens gleich bleibt, vielleicht aber noch besser wird."

Fair Play und Respekt
Taylor beendete seine Ansprache mit einer Bitte. "Abgesehen von attraktivem Fußball erwarten wir auch Fair Play, Respekt vor den Gegnern und vor den Unparteiischen", sagte er. "In diesem Sinne möchte ich noch einmal den Klubs gratulieren, die noch in der UEFA Champions League mitmischen. Bei denen scheint auch die Fair-Play- und Respekt-Botschaft angekommen zu sein."