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Soziale Verantwortung der UEFA

Das Anliegen der UEFA, sich auf sozialem Gebiet zu engagieren, wurde beim ersten Treffen der neuen UEFA-Kommission für Fairplay und soziale Verantwortung unterstrichen.

Die Philosophie der UEFA, sich auch auf sozialem Gebiet zu engagieren, wurde diese Woche beim ersten Treffen der neuen UEFA-Kommission für Fairplay und soziale Verantwortung in der UEFA-Zentrale im schweizerischen Nyon unterstrichen.

Wichtige Vorschläge
Unter dem Vorsitz von UEFA-Vizepräsident Senes Erzik entwickelte die Kommission – die unter Abänderung der UEFA-Statuten im Mai aufgestellt worden war - gleich einige wichtige Vorschläge. So wurde vorgeschlagen, das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) zum offiziellen Wohltätigkeitspartner der UEFA EURO 2008™ zu ernennen. Das IKRK ist seit langen Jahren Partner der UEFA, so organisierte man zum Beispiel bei der UEFA EURO 2004™ in Portugal zusammen mit den Top-Schiedsrichtern eine gemeinsame Aktion zugunsten von Kindern in Kriegsgebieten.

Hilfe für Griechenland
Außerdem schlug die Kommission vor, dem Griechischen Fußballverband mit einer Million Schweizer Franken (rund 608.000 Euro) unter die Arme zu greifen, um die Fußball-Infrastrukturen nach den verheerenden Waldbränden im Land wieder aufzubauen. Alle Vorschläge werden dem UEFA-Exekutivkomitee vorgelegt, das dann auf seiner nächsten Sitzung am 26./27. September in Istanbul darüber entscheiden wird.

Keine Toleranz
Bei seiner Eröffnungsansprache hob UEFA-Präsident Michel Platini die Bedeutung des Fairplay und der sozialen Verantwortung in der heutigen Gesellschaft hervor und unterstrich erneut die Haltung des europäischen Dachverbands, gegenüber Rassismus, Diskriminierung und Gewalt im Fußball "keinerlei Toleranz" walten zu lassen. Ein Vorschlag Platinis, Vertreter von Fan-Vereinigungen in die Arbeit der Kommission einzubinden, wurde einstimmig angenommen. Die Kommission stimmte auch dem Vorschlag zu, jeweils rund 0,7 Prozent der durchschnittlichen UEFA-Einnahmen für soziale Projekte bereitzustellen. (Basierend auf den durchschnittlichen Jahreseinkünften der UEFA wären dies rund sieben Millionen Schweizer Franken, also 4.259.740 Euro.)

UEFA-Strategie
Die Kommission befürwortete auch eine UEFA-Strategie für Fußball und soziale Verantwortung (FSR). Mit diesem Projekt möchte der europäische Dachverband Gesundheit und Integrität des Fußballs und der Gesellschaft stärken und gleichzeitig der Öffentlichkeit klar machen, dass der Einsatz der UEFA sich nicht alleine auf sportliche Gesichtspunkte beschränkt.

Enge Partnerschaft
Basierend auf der Kombination von Öffentlichkeitsarbeit und finanzieller Unterstützung konzentriert sich das UEFA-Programm für Fußball und soziale Verantwortung auch darauf, enge Partnerschaften mit Organisationen einzugehen, die sich strategisch auf spezielle Problemfelder konzentrieren. Darunter befinden sich Themen wie Rassismus, Frieden und Fußball für Alle, aber auch humanitäre Hilfestellungen. Dieses Portfolio soll durch Ad-hoc-Hilfen und den jährlichen Monaco-Wohltätigkeits-Scheck ergänzt werden.