Stolze Gewinner der #EqualGame-Auszeichnung der UEFA

Der deutsche Bundesligist Borussia Dortmund und Scott Cunliffe, Fan des FC Burnley, sind die Gewinner der #EqualGame-Auszeichnung der UEFA 2019. Sie erhielten ihre Preise im Rahmen der Auslosungszeremonie der Gruppenphase der UEFA Champions League 2019/20 in Monaco.

Scott Cunliffe und Hans-Joachim Watzke.
Scott Cunliffe und Hans-Joachim Watzke. ©UEFA

Der deutsche Bundesligist Borussia Dortmund und Scott Cunliffe, engagierter Fan des FC Burnley, fühlten sich stolz und geehrt, als Gewinner der #EqualGame-Auszeichnung der UEFA 2019 ausgewählt worden zu sein.

Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer von Borussia Dortmund, und Scott Cunliffe erhielten bei der Auslosung der Gruppenphase der UEFA Champions League 2019/20 in Monaco die Auszeichnung aus den Händen von UEFA-Präsident Aleksander Čeferin. Die beiden Gewinner der diesjährigen Ausgabe sind hervorragende Vorbilder für die Förderung von Vielfalt, Inklusion und Zugang zum Fußball für alle in Europa und spiegeln so die Werte der UEFA-Kampagne #EqualGame wider.

„Fußball ist nicht nur Elitesport, Fußball ist für alle da“, erklärte Čeferin. „Es geht um Hoffnungen, Vielfalt und Freundschaften – und diese Initiativen sind einfach fantastisch.“

UEFA-Präsident Aleksander Čeferin überreichte die Auszeichnungen.
UEFA-Präsident Aleksander Čeferin überreichte die Auszeichnungen.©UEFA

Borussia Dortmund setzt sich seit Langem für die Bekämpfung von rechtsextremen Strömungen in seiner Fanbasis ein, während Scott Cunliffe im Rahmen seiner „RunAway Challenge“ zu jedem Auswärtsspiel seines Teams, des Premier-League-Klubs FC Burnley, gelaufen ist und über EUR 60 000 für wohltätige Projekte englischer Erstligavereine gesammelt hat.

Borussia Dortmund bemüht sich darum, die Einstellung von Fans mit rechtsextremen Verbindungen anhand von Sensibilisierungsaktionen sowie einem konstruktiven Dialog zu verändern, und geht entschieden gegen derartige Tendenzen vor. Der Verein hat im Rahmen von Partnerschaften mit Fangruppen eine Reihe von Aktivitäten und Projekten zur Bekämpfung von Rassismus, Diskriminierung, Intoleranz und Antisemitismus gestartet.

„Es ist wichtig, dass man als großer Klub mit 155 000 Mitgliedern und 81 000 Zuschauern bei jedem Spiel die vielen Möglichkeiten nutzt, Flagge zu zeigen und Mut zu beweisen“, sagte Watzke. „Wir werden den Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus mit aller Kraft weiterführen.“

„Diese Auszeichnung ist eine große Ehre für uns“, so Watzke weiter. „Der Kampf gegen Rassismus und vor allem gegen Antisemitismus ist unglaublich wichtig für die Gesellschaft und wir müssen dafür all unsere Kraft einsetzen. Das sind Werte, für die es sich einzusetzen lohnt.“

Scott Cunliffe wurde für seine erfolgreiche „RunAway Challenge“ ausgezeichnet, mit der er gezeigt hat, wie sich Laufen und sportliche Aktivitäten im Allgemeinen positiv auf das mentale und körperliche Wohlbefinden auswirken.

Scott litt an Depressionen und einer posttraumatischen Belastungsstörung, nachdem er in von Armut und Gewalt geprägten Gegenden Südostasiens gearbeitet hatte. Laufen wurde für ihn zur Therapie. Mit seinem Projekt, in dessen Rahmen er zu den Auswärtsspielen des FC Burnley lief und dabei rund 5 000 Kilometer zurücklegte, stellte Scott eine Verbindung zu seinem Lieblingsklub, seiner Heimatstadt und zum Fußball her.

„Ich fühle mich geehrt, dass die UEFA mich für die #EqualGame-Auszeichnung ausgewählt hat“, erklärte Scott. „Es ist einfach unglaublich, was mir hier passiert. Ich wollte diese Challenge laufen und so viele Menschen wie möglich erreichen. Es war ein tolles Projekt, das hoffentlich viele anregen wird, ihre Einstellung zu psychischer Gesundheit zu verändern sowie körperlich und geistig aktiv zu werden.“

„Wir haben mit Scotts Läufen über EUR 60 000 gesammelt. Das ist wirklich eine fantastische Summe“, erklärte der Geschäftsführer der Wohltätigkeitsorganisation „Burnley FC in the Community“, Neil Hart. „Die Hälfte des Geldes wurde für wohltätige Zwecke in Burnley gespendet. Die andere Hälfte geht an offizielle Wohltätigkeitsprojekte verschiedener Premier-League-Vereine.“ 

 

 

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