Spenden für Kinder

Die Stars der kroatischen Nationalelf tragen mit ihrem Engagement zum Erfolg der Stiftung „Vatreno Srce“ (flammendes Herz) bei, die Kinderprojekte unterstützt.

Der kroatische Superstar Luka Modrić spricht im Rahmen einer Wohltätigkeitsveranstaltung mit Fans.
Der kroatische Superstar Luka Modrić spricht im Rahmen einer Wohltätigkeitsveranstaltung mit Fans. ©HNS

Aufgrund ihrer großen Medienpräsenz werden der Kroatische Fußballverband (HNS) und die Nationalspieler häufig von Einzelpersonen und nicht gewinnorientierten Organisationen für Spenden angefragt.

Daher wurde vor rund zehn Jahren die Stiftung „Vatreno Srce“ (flammendes Herz) gegründet, die sich um solche Anfragen kümmert. Sie wird derzeit vom amtierenden Cheftrainer, vom Kapitän und dem medizinischen Team der A-Nationalmannschaft geleitet.

2018 unterstützte die Stiftung zwei wichtige Projekte: das Kinderkrankenhaus in Zagreb und die Wohltätigkeitsorganisation „Korak u Život“ (Ein Schritt ins Leben), die jungen Menschen aus Kinderheimen den Übertritt in das höhere Bildungswesen ermöglicht.

Bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung der Stiftung nahmen alle Spieler und Betreuer teil und führten eine Telefonaktion durch, bei der die Stars der Nationalelf Anrufe aus der Bevölkerung entgegennahmen. Der HNS übernahm einen Teil der Kosten der Veranstaltung und spendete einen Erlös aus Eintrittskartenverkäufen. Das Event wurde live im Fernsehen ausgestrahlt und rückte die beiden Projekte so noch stärker ins Bewusstsein der Menschen.

Ferner beging der HNS im vergangenen Herbst den Weltherztag mit Aktivitäten für das Personal und die Öffentlichkeit sowie die Breitenfußball-Woche mit Projekten für Kinder. Außerdem boten die kroatischen Partien in der UEFA Nations League ausreichend Gelegenheit für andere Aktivitäten im Bereich soziale Verantwortung – beim Heimspiel im Oktober etwa unterstützte der HNS die Aktionswochen #FootballPeople von Fare, während bei der Partie im November gegen Spanien blinde Fans anhand eines Audiokommentar-Dienstes das Spiel im Stadion verfolgen konnten.

Dieser Artikel stammt ursprünglich aus UEFA Direct Nr. 182

 

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