Europäischer Fußball vereint bei der Konferenz zum Thema Respekt für Vielfalt

Die Konferenz zum Thema Respekt für Vielfalt 2014 wird am 10./11. September in Rom stattfinden.

©Oz Dror

039 - Medienakkreditierungen für Konferenz in Rom am 10./11. September

Die gemeinsam von der UEFA, dem FARE-Netzwerk und der weltweiten Spielergewerkschaft FIFPro organisierte Konferenz zum Thema Respekt für Vielfalt 2014 zielt darauf ab, noch intensiver gegen Diskriminierung im europäischen Fußball vorzugehen. Bei der am 10./11. September in Rom vom Italienischen Fußballverband (FIGC) ausgerichteten Konferenz werden über 200 Delegierte von UEFA-Mitgliedsverbänden, Ligen, Klubs, politischen Organisationen, Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Minderheitsgruppen sowie Experten und Medienvertreter zusammenkommen.

Durch die Konferenz, an der die wichtigsten Interessenträger des Sports teilnehmen, soll verstärkt auf die Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung im Fußball aufmerksam gemacht werden. Sie wird von UEFA-Präsident Michel Platini eröffnet, der auch Hauptredner sein wird. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion mit Entscheidungsträgern aus Sport und Politik statt.

Im Vorfeld der Veranstaltung sagte UEFA-Präsident Michel Platini: „Die UEFA setzt sich mit allen Mitteln dafür ein, den Respekt für Vielfalt im Fußball zu verankern. Im Sport hat jeder seinen Platz, unabhängig von Hautfarbe, Glaube, sexueller Orientierung oder politischen Ansichten. Ich hoffe, dass diese in Zusammenarbeit mit unseren Partnern organisierte Konferenz die Entscheidungsträger des Fußballs, Trainer, Spieler und Fans dazu anspornt, gegen jegliche Form der Diskriminierung vorzugehen.“

Die Konferenz wird den Teilnehmern die Möglichkeit bieten, sich über bewährte Vorgehensweisen im Hinblick auf die Bekämpfung diverser Formen von Diskriminierung in verschiedenen Ländern auszutauschen. Sie dient auch dazu, Resonanz für praxisnahe, zukunftsorientierte Lösungsansätze zu erhalten.

Piara Powar, Geschäftsführerin des FARE-Netzwerks, merkte ihrerseits an: „Wir freuen uns sehr, im Rahmen der Konferenz zum Thema Respekt für Vielfalt 2014 mit der UEFA zusammenzuarbeiten. Diese Veranstaltung vereint die 54 UEFA-Mitgliedsverbände und das FARE-Netzwerk und bietet uns die Möglichkeit, die vor uns liegenden Herausforderungen im Hinblick auf Diskriminierung und Ausgrenzung gemeinsam zu analysieren und empfehlenswerte Vorgehensweisen zu erarbeiten. Die Konferenz wird viele Verbände und NGOs im Hinblick auf ihre zukünftigen Aufgaben beeinflussen. So können wir dafür sorgen, dass Gleichheit und Inklusion zu den Kernthemen im Fußball gehören.“

Am zweiten Tag der Konferenz stehen Workshops sowie eine Podiumsdiskussion mit ehemaligen und aktuellen Profispielern auf der Tagesordnung.

Tony Higgins, Vizepräsident von FIFPro Division Europe, sagte: „Die FIFPro freut sich sehr, den Spielern im Rahmen der Konferenz zum Thema Respekt für Vielfalt eine Stimme geben zu können. Profispieler auf der ganzen Welt haben die einzigartige Chance, dazu beizutragen, die Gesellschaft im Hinblick auf die Akzeptanz von Vielfalt und den Respekt aller Kulturen zu prägen.

Die Konferenz wird am 10./11. September im Parco dei Principi Grand Hotel in Rom, Italien, stattfinden. Interessierte Medienvertreter können bis Mittwoch, 3. September per E-Mail an media@uefa.ch Akkreditierungsanträge für die Konferenz stellen. Ausführliche Informationen zur Konferenz einschließlich des Programms sind auf UEFA.org erhältlich.

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