UEFA.com funktioniert besser bei anderen Browsern
Um das bestmögliche Erlebnis zu haben, empfehlen wir, Chrome, Firefox oder Microsoft Edge zu verwenden.

UEFA informiert bei U17-EURO über Dopinggefahren

Die Spieler bei der UEFA-U17-Europameisterschaft wurden bei der Endrunde in Serbien von hochrangigen UEFA-Funktionären über die Gefahren des Dopings und die Abläufe von Dopingkontrollen informiert.

Für alle acht Mannschaften gab es bei der Endrunde Anti-Doping-Präsentationen
Für alle acht Mannschaften gab es bei der Endrunde Anti-Doping-Präsentationen ©Sportsfile

"Es gibt nichts Vergleichbares, das einen so [negativen] Einfluss auf Ihre Karriere haben kann" – diese Botschaft wurden den jugendlichen Spielern bei der UEFA-U17-Europameisterschaft in Serbien in einigen Anti-Doping-Vorträgen mitgeteilt.

Jede der acht Mannschaften wurde dabei ausführlich von Mike Earl, dem medizinischen Anti-Doping-Koordinator der UEFA, sowie von Jacques Liénard, Vorsitzender des Anti-Doping-Ausschusses der UEFA. über die Dopingproblematik und über die Prozedur der Dopingkontrollen informiert.

Earl unterstrich dabei, dass Verstöße gegen die Anti-Doping-Regeln normalerweise mit Sperren von zwei Jahren bestraft werden können. Auch auf die Gefahren von Freizeitdrogen und Nahrungsergänzungsmitteln, die verbotene Substanzen enthalten können, wurde explizit hingewiesen.

Da viele Spieler vermutlich noch keine Dopingkontrollen über sich ergehen lassen mussten, wurde ihnen ein Video gezeigt, das den genauen Ablauf nach Spielschluss zeigt. Nicht nur ein positiver Test kann die Karriere eines Spielers gefährden, auch die Weigerung, an einer Dopingkontrolle teilzunehmen, oder der Versuch, einem Kollegen beim Regelverstoß zu helfen, kann in einer Sperre resultieren.

"Dopingkontrollen sind heute ein integraler Bestandteil des Fußballs", sagte Earl, der den Spielern klar machte, dass sie alleine dafür verantwortlich sind, was sich in ihrem Körper befindet. Gleichzeitig ermutigte er die Jugendlichen, sich im Zweifel über einen Regelverstoß sofort an einen vertrauensvollen Mitarbeiter ihres Klubs oder Verbandes zu wenden.

Liénard informierte die Anwesenden auch darüber, dass es durchaus möglich sei, eine Ausnahmegenehmigung zu erhalten. sollte es aus medizinischen Gründen notwendig sein, ein Medikament einzunehmen, das verbotene Substanzen enthält. Abschließend betonte Earl, dass es wichtig für die Spieler sei, ein Verantwortungsgefühl in dieser Thematik zu entwickeln. Sein Rat im Zweifelsfall, ob man es mit verbotenen Substanzen zu tun habe: "Kontrollieren, kontrollieren und nochmals kontrollieren".