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Schiedsrichterinnen genießen Wales-Abenteuer

Vor den Halbfinals bei der UEFA-U19-Europameisterschaft der Frauen war Schiedsrichterin Monika Mularczyk sichtlich stolz, an einem "perfekt organisierten" Event teilzunehmen.

Schiedsrichterin Monika Mularczyk und Assistentin Sanja Rodak Karšic
Schiedsrichterin Monika Mularczyk und Assistentin Sanja Rodak Karšic ©Sportsfile

Vor den Halbfinals bei der UEFA-U19-Europameisterschaft der Frauen war Schiedsrichterin Monika Mularczyk im Gespräch mit UEFA.com sichtlich stolz, an einem "perfekt organisierten" Event teilzunehmen.

"Alles wurde auf fantastische Art und Weise vorbereitet, vor allem die Plätze und die Stadien. Die Leute hier vor Ort sind großartig und es herrscht eine tolle Atmosphäre. Es ist eine echte Freude, hier zu sein."

Ihre Kollegin Sanja Rodjak Karšić schwärmt derweil von dem hohen Maß an Weiterbildung, das den Schiedsrichterinnen zu Gute kommt. "Jedes Spiel und jedes Turnier ist eine neue Lektion und wir haben hier eine Menge gelernt, sowohl auf dem Platz, als auch durch den Kontakt mit anderen Menschen."

"Wir wissen, wie wir uns untereinander respektieren müssen und ich denke, dass wir den Spielern mit unserem Auftreten auch beibringen, wie man uns respektiert", so die kroatische Schiedsrichterassistentin weiter. "Wir repräsentieren die UEFA, also müssen wir auf dem Platz ruhig und konzentriert bleiben. Ich bin überzeugt, dass sich unsere Art, die Spiele zu leiten, auf die Spielweise auswirkt."

"Wir haben vor dem Turnier mit allen Mannschaften gesprochen und es scheint, als wäre dies eine gute Entscheidung gewesen. Das Verhalten der Spielerinnen und der Offiziellen war bisher sehr gut", erklärte Bo Karlsson, Mitglied des UEFA-Schiedsrichterkomitees, ehe er erklärte, inwiefern das Turnier zur Nachhaltigkeit beträgt.

"Es ist eine sehr gute Sache, dass der walisische Fußballverband drei der talentiertesten Schiedsrichterinnen [Charlotte Carpenter, Rebecca Thomas und Ceri Louise Williams] eingeladen hat, um bei uns hier im Camp zu sein und auch das Training mitzumachen", so Karlsson. "Wales ist einer der Nationalverbände auf unserer Liste, die keine Frau für den internationalen Fußball stellen, also werden wir hoffentlich in Zukunft eine von ihnen auf dieser Liste sehen."

Mularczyk hat sich bereits einen Namen gemacht, doch wie sieht es mit der Zukunft aus? "Ich mache einen Schritt nach dem anderen, aber wenn man mich nach meinem Traum fragt, dann ist dieser gerade wahr geworden. Dies ist mein erstes großes Turnier, aber hoffentlich nicht das letzte."

"Jeder will ganz nach oben und das ist die Weltmeisterschaft der Frauen [in Kanada 2015]", meinte Rodjak Karšić, ehe sich beide zum Training im Schiedsrichterlager in Llanelli verabschiedeten. "Wie Monika bereits gesagt hat, man muss einen Schritt nach dem anderen machen und hart an sich arbeiten. Wer nicht an sich arbeitet, wird auch keinen Erfolg haben."