Antidoping-Vereinbarung mit Serbien

Die UEFA hat mit der nationalen Antidoping-Organisation Serbiens eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen und verstärkt so ihren europaweiten Kampf gegen Doping im Fußball.

Milica Vukašinović Vesić (ADAS) und Marc Vouillamoz (UEFA).
Milica Vukašinović Vesić (ADAS) und Marc Vouillamoz (UEFA). ©FSS

Die UEFA intensiviert ihren Kampf gegen Doping im Fußball durch die Unterzeichnung weiterer Kooperationsvereinbarungen mit nationalen Antidoping-Organisationen (NADOs) in ganz Europa. Die mit der Antidoping-Agentur der Republik Serbiens (ADAS) abgeschlossene Vereinbarung ist die 33. dieser Art.

Unterzeichnet wurde die Vereinbarung bei einem vom Serbischen Fußballverband (FSS) organisierten Treffen in Belgrad. In Anwesenheit von Vertretern der medizinischen Abteilung des FSS, namentlich Dr. Miljko Ristić und Dr. Miodrag Mladenović, sowie von Nebojsa Ivković, Vorsitzender des ADAS-Antidoping-Ausschusses und Berater des FSS, setzten der Leiter der UEFA-Abteilung Medizinisches und Antidoping, Marc Vouillamoz, und ADAS-Direktorin Milica Vukašinović Vesić ihre Unterschrift unter die Vereinbarung.

Im Zuge der Zusammenarbeit zwischen dem Dachverband des europäischen Fußballs und den NADOs werden Antidoping- und Testprogramme aufeinander abgestimmt sowie Informationen und Erkenntnisse mit Blick auf die Planung von Dopingkontrollen ausgetauscht. Im Rahmen eines speziellen UEFA-Programms sollen ferner die biologischen Sportlerpässe für die Spieler weiterentwickelt werden.

Gemeinsam mit europäischen NADOs arbeitet die UEFA an einem umfassenden, abschreckenden Testprogramm für UEFA- und nationale Wettbewerbe. Dank dieser Kooperation kann sich die UEFA einen vollständigen Überblick über die auf internationaler und nationaler Ebene bei Spielerinnen und Spielern durchgeführten Dopingkontrollen verschaffen.

 

 

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