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UEFA-Elitejuniorenakademie-Projekt für die fußballerische und persönliche Ausbildung junger Spieler

Elitejunioren-Förderprogramm nach erfolgreichen Pilotversuchen in Armenien, Belarus, Georgien und Nordmazedonien auf weitere europäische Nationalverbände ausgeweitet.

Fachgerechte Ausbildung auf und neben dem Spielfeld für junge Nordmazedonier.
Fachgerechte Ausbildung auf und neben dem Spielfeld für junge Nordmazedonier. ©FFM

Das UEFA-Elitejunioren-Förderprogramm, das jungen Talenten dabei hilft, ihre Fähigkeiten auf und neben dem Spielfeld zu verbessern, wurde nach Abschluss von vier äußerst erfolgreichen Pilotprojekten auf alle europäischen Nationalverbände ausgeweitet. Die 55 UEFA-Mitgliedsverbände werden bei der Entwicklung ihrer Ausbildungsstrukturen für Elitejunioren unterstützt.

Torjubel des nordirischen U15-Teams.
Torjubel des nordirischen U15-Teams.©IFA

Zudem erhalten Juniorenakademien in Finnland, Israel und Nordirland bis 2023 besondere Unterstützung durch das innovative Projekt zur Verbesserung ihrer technischen Programme und Trainingsstandards, wobei auch auf die schulische Ausbildung der möglichen künftigen Fußballstars großer Wert gelegt wird.

Ausgewogene Ausbildung

„Viele Jugendliche träumen davon, Profifußballer zu werden, aber nur die Wenigsten von ihnen schaffen es auch tatsächlich“, so Jean-François Domergue, Leiter der UEFA-Abteilung Fußballentwicklung und ehemaliger französischer Nationalspieler.

Jean-François Domergue, Leiter der UEFA-Abteilung Fußballentwicklung.
Jean-François Domergue, Leiter der UEFA-Abteilung Fußballentwicklung.©UEFA

„Wir versuchen, ihnen das für eine erfolgreiche Karriere erforderliche Rüstzeug an die Hand zu geben, einschließlich einer ausgewogenen Ausbildung. Das ist unerlässlich für ihre Entwicklung als Mitglieder der Gesellschaft, nicht nur der Fußballwelt.“

Im Rahmen des innovativen Programms der UEFA arbeiten Juniorenakademien eng mit lokalen Schulen und Vereinen zusammen und stellen sicher, dass die technische, taktische und physische Ausbildung Hand in Hand geht mit Lektionen in zentralen Lebenskompetenzen wie Verhalten, Einstellung und Verantwortung.

Erwiesener Nutzen in aufstrebenden Nationalverbänden

Die Erweiterung des Programms stützt sich auf den erwiesenen Nutzen der Pilotprojekte in einigen aufstrebenden europäischen Nationalverbänden – Armenien, Belarus, Georgien und Nordmazedonien. „Die Projekte waren äußerst erfolgreich und zeichnen den Weg für die UEFA vor – die vier Verbände haben offensichtlich auf allen Ebenen Fortschritte erzielt“, so Jean-François Domergue.

Seit Beginn des bahnbrechenden Programms 2014/15 konnten 40-50 junge Talente in den Juniorenakademien dieser Länder eine Ausbildung absolvieren. Davon wurden 60-75 Prozent für ihre U15-, U16- und U17-Nationalmannschaften aufgeboten und einige von ihnen haben einen Profivertrag bei einem Verein erhalten. Einige setzen ihre Laufbahn nun in Belgien, Bulgarien, Italien, Serbien bzw. Slowenien fort.

Belarussische Junioren beim Training.
Belarussische Junioren beim Training.©BFF

„Unsere Daten zeigen, dass heute immer mehr Verbände über starke Programme und eine klare Vision für die Förderung junger Talente verfügen“, fügt Domergue hinzu. „Wir müssen weitermachen und weitere Verbände in diesem Bereich unterstützen.“

Der Juniorenfußball in Armenien, Belarus, Georgien und Nordmazedonien wird durch lokale Partnerschaften und das UEFA-HatTrick-Programm – der wichtigste Kanal, über den der europäische Fußball-Dachverband seinen Gewinn aus der Europameisterschaft in den Fußball zurückfließen lässt – weiterhin unterstützt.

In Fußballakademien leben, essen, schlafen und lernen

Georgien (in Schwarz) gegen Armenien bei einem UEFA-Förderturnier.
Georgien (in Schwarz) gegen Armenien bei einem UEFA-Förderturnier.©GFF

Nachdem sie verschiedene kleinere und mittelgroße Nationalverbände besucht hatte, entschied sich die UEFA im Zusammenhang mit der Durchführung der Pilotprojekte für Armenien, Belarus, Georgien und Nordmazedonien. „Wir haben bei null angefangen und fünf Jahre lang mit den Verbänden zusammengearbeitet, um einen nachhaltigen Aktionsplan zu erarbeiten“, so Domergue, der 1984 mit Frankreich Europameister wurde.

In den vergangenen fünf Jahren hat die UEFA regelmäßig technische Experten und Ausbilder in die einzelnen Verbände entsandt, damit sie ihr Wissen und ihre Erfahrung mit den Spielern, Trainern und Betreuern teilen konnten.

Den jungen Spielern werden auch wichtige Lebenskompetenzen vermittelt.
Den jungen Spielern werden auch wichtige Lebenskompetenzen vermittelt.©BFF

„Die Grundidee bestand darin, ein Förderprogramm, Ressourcen und Instrumente zu entwickeln, um die Ausbildung von talentierten Elitespielern zu optimieren und es ihnen zu ermöglichen, in Fußballakademien zu leben, zu essen, zu schlafen und zu lernen“, erklärt Domergue.

Erläuterung: Die UEFA und Fußballentwicklung

Im Rahmen ihrer Mission, den europäischen Fußball zu fördern, zu schützen und weiterzuentwickeln, führt die UEFA im Juniorenbereich Referenzprogramme durch, um es ihren 55 Nationalverbänden zu ermöglichen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen.

Indem sie die Entwicklung von Generationen von Fußballern fördern, stellen die UEFA und ihre Partner sicher, dass die Zukunft des europäischen Fußballs auf ein solides Fundament gestellt wird: Spieler mit herausragenden Fähigkeiten auf und neben dem Spielfeld.

 

 

 

 

 

 

 

 

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