Ehemalige Spieler liefern der UEFA Input

Einige sehr erfolgreiche ehemaligen Spielerinnen und Spieler sind am UEFA-Sitz in Nyon zusammengekommen, um zentrale Themen rund um den europäischen Fußball zu besprechen.

Der runde Tisch der UEFA-Botschafter in Nyon, Schweiz.
Der runde Tisch der UEFA-Botschafter in Nyon, Schweiz. ©UEFA.com

Einige sehr erfolgreiche ehemaligen Spielerinnen und Spieler sind am UEFA-Sitz in Nyon zusammengekommen, um verschiedene zentrale Themen rund um den europäischen Fußball zu besprechen.

Verschiedene große Namen wie Esteban Cambiasso, Michael Essien, Célia Šašić, Florent Malouda, Ricardo Carvalho, Christian Karembeu, Steve McManaman, Laura Georges, Luis García und Jerzy Dudek nahmen an diesem runden Tisch der Botschafterinnen und Botschafter teil. Mit dem Event am Montag, 17. Dezember sollte die Debatte angeregt werden, deren Ergebnisse der UEFA helfen sollen, den europäischen Fußball in verschiedenen Bereichen zu verbessern.

Célia Šašić war auch an der Sechzehntelfinalauslosung der UEFA Europa League beteiligt.
Célia Šašić war auch an der Sechzehntelfinalauslosung der UEFA Europa League beteiligt.©UEFA via Getty Images

Die anwesenden Ehemaligen, die auf Karrieren bei den weltweit größten Vereinen und große Erfolge zurückblicken können, verfügen über einzigartige Insiderkenntnisse. Bei diesem Treffen unter dem Vorsitz des stellvertretenden UEFA-Generalsekretärs Giorgio Marchetti und des UEFA-Fußballberaters Luís Figo wurden zahlreiche Themen wie die Auswärtstorregel, Simulation, Video-Schiedsrichterassistenten, Wettbewerbsformate und der Spielkalender behandelt.

Die deutsche Doppel-Europameisterin Célia Šašić ist der Überzeugung, dass dem Input aktueller und ehemaliger Profis eine bedeutende Rolle zukommt.

Michael Essien war einer der Botschafter am runden Tisch der UEFA.
Michael Essien war einer der Botschafter am runden Tisch der UEFA.©UEFA.com

„Diese Diskussionen sind sehr wichtig. Ein Spieler weiß am besten, wie sich ein Spieler fühlt – wenn wir also den Fußball verbessern wollen, müssen wir ihre Ideen einbeziehen. Alle Themen waren interessant und es ist nie schwarz und weiß. Es gab unterschiedliche Meinungen von unterschiedlichen Spielern, manchmal beeinflusst durch ihr Herkunftsland oder das Land, in dem sie gespielt haben.“

Auch für Giorgio Marchetti war das Treffen „von zentraler Bedeutung“; er ist der Ansicht, dass das Programm weiterentwickelt werden sollte: „Vor einem Jahr haben wir mit diesen Diskussionen mit den Spielern begonnen und ich denke, dass sie regelmäßig geführt werden sollten, damit wir kontinuierlichen Austausch und Feedback sicherstellen können. Die Debatte war sehr lebhaft und alle haben daran teilgenommen und sehr interessante Meinungen geäußert.“

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