Fußballstars wieder auf der Schulbank

Die zweite Ausgabe des Master-Studienkurses für Nationalspieler (MIP) hat diese Woche in Nyon begonnen.

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Der erste Schultag ist immer etwas Besonderes, und egal, was die Spieler in ihrer Karriere erreicht haben: Es war eine gewisse Aufregung spürbar, als sich am Sitz der UEFA eine Reihe bekannter Namen zusammenfand, um das nächste Kapitel in ihrem Fußballleben aufzuschlagen.

Was ist der MIP?
Im Rahmen des UEFA-Master-Studienkurs für Nationalspieler (MIP) erhalten ehemalige Nationalspieler das Rüstzeug, um ihre spielerischen Stärken in wirksame Managementfähigkeiten umzuwandeln, wodurch der Fußball als Ganzes profitieren kann.

Pokalgewinner zeichnen sich durch Führungsstärke, Disziplin und Einsatzwille aus. Das Programm sorgt dafür, dass diese Fähigkeiten nach der aktiven Karriere weiterhin zum Wohle des Fußballs genutzt werden.

Beim Einführungstag der zweiten Ausgabe des MIP gaben die Teilnehmer ihrer Begeisterung, wieder die Schulbank drücken zu dürfen, Ausdruck:

Maxwell – Brasilien
„Wir hatten bislang nicht die Möglichkeit zu studieren. Wir waren immer aufs Trainieren und Spielen konzentriert, was enorm viel Zeit in Anspruch nahm. Wir wissen, wie Fußball funktioniert und wie das Fußballgeschäft läuft. Die UEFA kann von unserer Erfahrung als Spieler profitieren, und wir können von der UEFA profitieren, indem sie uns alle Werkzeuge und die Informationen mit auf den Weg gibt, um den Fußball besser zu machen.“

Eniola Aluko –  England
„Ich hoffe, viel über die Business-Seite des Sports zu lernen. Als Fußballspieler meinen wir, bereits viel zu kennen, und wir bringen auch viel Erfahrung mit, die wir auf und neben dem Spielfeld gesammelt haben. Aber in Bezug auf Management- und Führungsaspekte muss ich noch viel lernen. Ich hoffe deshalb zu lernen, wie man Strategien erstellt, Projekte leitet, wie man führt, mit Konfliktsituationen in Klubs und mit Sport-Governance-Angelegenheiten umgeht. Meine Vorfreude, diese Aspekte zu erlernen, ist wirklich groß.“

Vor Beginn der ersten Kurswoche des MIP-Programms in Nyon hatten die Fußballspieler bereits die Gelegenheit, an der Diplomfeier der ersten Ausgabe teilzunehmen und dabei Ideen und Erfahrungen mit Kollegen wie Eric Abidal, Bianca Rech, Sebastian Kehl und Numo Gomes auszutauschen. Zudem konnten sie das tun, was sie alle am liebsten tun: Fußball spielen. 

Warum investiert die UEFA in Ausbildung?
Der UEFA liegt das langfristige Wohl des europäischen Fußballs am Herzen. Deshalb schafft die UEFA für Menschen, die in Fußballorganisationen arbeiten oder die als Spieler, Trainer, Schiedsrichter usw. aktiv im Fußball involviert waren, Gelegenheiten, ihre Karrieren positiv zu beeinflussen. Fußball kann sich nur weiterentwickeln und wachsen, wenn in Menschen investiert wird, die im Fußball tätig sind.

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