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Reaktion der UEFA auf die jüngste Stellungnahme von A22 Sports

Am heutigen Treffen am UEFA-Sitz in Nyon nahmen führende Interessenträger aus dem europäischen Fußball teil, darunter Vertreterinnen und Vertreter von nationalen Ligen, Vereinen, Spielervereinigungen und Fanorganisationen.

UEFA

A22 Sports Management hat eine Stellungnahme zu diesem Treffen veröffentlicht. Die UEFA prüft derzeit anhand der Aufzeichnungen, ob sich das Unternehmen darin auf dasselbe Treffen bezieht.

Mit Blick auf den europäischen Fußballdachverband wird in der Stellungnahme auf „eine große Gruppe weiterer Führungskräfte“ verwiesen. Dabei handelt es sich nicht um gesichtslose Bürokraten, sondern um maßgebende Akteure des europäischen Fußballs, darunter Vertreterinnen und Vertreter von Spieler- und Fanvereinigungen, Klubs und Ligen. Der Fußball ist Lebensinhalt dieser Menschen, was nicht gebührend anerkannt wird.

Der gesamte europäische Fußball wird sich dem gierigen Vorhaben von A22 Sports widersetzen, was die UEFA in ihrer Medienmitteilung klar kommuniziert hat und das wichtigste Ergebnis des heutigen Tages ist. Der europäische Fußball hat stets unter Beweis gestellt, dass er offen für Veränderungen ist, doch ein solcher Wandel muss dem gesamten Fußball und nicht nur einigen wenigen Vereinen zugutekommen.

A22 Sports hatte um einen Dialog gebeten, weshalb die UEFA und sämtliche Interessenträger sich 2,5 Stunden zur Verfügung gestellt haben. Alle Beteiligten lehnen das Vorgehen des Unternehmens vehement ab. Die Football Supporters’ Association, eine englisch-walisische Fanorganisation, brachte es treffend auf den Punkt: Das Vereinigte Königreich hatte in den letzten zwei Monaten ebenso viele Premierminister wie die European Super League Unterstützer hat.

Das Unternehmen behauptet, die drei verbleibenden Klubs nicht zu vertreten, und verweigert sich zugleich, sein neues Vorgehen näher zu definieren. Es behauptet, einen Dialog zu suchen, hatte heute jedoch nichts zu sagen.

Ein echter Dialog beginnt allerdings morgen, wenn die Konvention zur Zukunft des europäischen Fußballs in Nyon zusammentritt. Nationalverbände, Klubs, Ligen, Mitglieder der Trainergilde, Spieler/-innen, Fans, Spielervermittler/-innen und Funktionäre werden sich aus diesem Anlass treffen, um die wirklichen Herausforderungen des Fußballs zu erörtern, und dabei keine Zeit für die Pläne von Bankern oder Marketingverantwortlichen aufwenden, welche die Zukunft des weltweit beliebtesten Sports gefährden.