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Burleanu in Rumänien wiedergewählt

Răzvan Burleanu tritt seine dritte Amtszeit als Präsident des Rumänischen Fußballverbands (FRF) an.

Răzvan Burleanu vor den Delegierten der FRF-Jahresversammlung.
Răzvan Burleanu vor den Delegierten der FRF-Jahresversammlung. FRF

Der 37-Jährige, der auch dem FIFA-Rat angehört, hatte bei seiner Wiederwahl im Rahmen der Jahresversammlung des Rumänischen Fußballverbands (FRF) in der Bukarester Nationalarena keine Gegenkandidaten.

Der Sohn eines früheren Erstligaspielers – sein Vater Gheorghe Burleanu bestritt über 350 Partien in der höchsten rumänischen Spielklasse – kann auf acht erfolgreiche Jahre an der Verbandsspitze zurückblicken. Er ist zudem der erste Rumäne in der FIFA-Exekutive, obschon die FRF dem Weltverband seit 1923 angehört.

„In diesem so besonderen Jahr 2022, in dem wir das 100-jährige Bestehen der rumänischen Nationalmannschaft feiern“, sagte Burleanu, „können wir ruhig offen über unsere Erfolge sprechen und das gemeinsam Erreichte betonen.“

Ein starker, stabiler Verband

Burleanu verwies auf seine Vision, den rumänischen Fußball zu modernisieren und weiterzuentwickeln und die FRF insgesamt zu stärken. Er zeigte sich zufrieden, dass der Verband dieses Ziel erreicht und gleichzeitig finanzielle Stabilität erlangt habe. „Die FRF hat sich als wichtiger Sozialpartner etabliert und ist auch ein sehr guter und zuverlässiger Geschäftspartner.“

Der alte und neue Präsident hatte beeindruckende Zahlen vorzuweisen: So werden in Rumänien über alle Stufen zusammengenommen mittlerweile 56 Wettbewerbe organisiert – gegenüber 21 beim Amtsantritt von Burleanu im Jahr 2014 –, und auch die Anzahl fußballspielender Frauen und Mädchen ist massiv gestiegen, von gerade einmal 330 vor acht Jahren auf sage und schreibe 66 000 aktuell.

„Den Fußball verbessern“

 

In verschiedenen Bereichen wie Futsal, soziale Verantwortung und Breitenfußball werden Entwicklungsstrategien verfolgt. „Unsere Mission besteht darin, den Fußball für die, die nach uns kommen, zu verbessern“, so Burleanu. „Wir werden gemeinsam mit der UEFA und all unseren internationalen Partnern das europäische Sportmodell weiter verteidigen.

Wir werden hart arbeiten, um unsere Stellung als stärkste rumänische Sportorganisation zu behaupten, unser Bestes für Rumänien zu geben und zu beweisen, dass wir auf internationaler Ebene ein zuverlässiger und kompetenter Partner sind.“