Enges Rennen in Schalker Gruppe

Gruppe A: Vor dem spannenden Finale spielten am letzten Wochenende vier der fünf Temas Remis.

Feyenoord und der FC Schalke 04 haben sich in der UEFA-Pokal-Gruppe A bereits sicher für die nächste Runde qualifiziert. Die drei anderen Teams spielen noch um den letzten verbleibenden Platz, der zum Einzug in die Runde der letzten 32 berechtigt.

Feyenoord
Durch ein Tor in der Nachspielzeit von Bart Goor schaffte Feyenoord noch ein 3:3 im Heimspiel gegen den PSV Eindhoven. Mit zwei Treffern lagen die Rotterdamer zur Halbzeit schon zurück, ehe Salomon Kalou in der 49. Minute traf und somit die Rekordserie des PSV stoppte, der 1.159 Minuten ohne Gegentreffer geblieben war. Shinji Ono war ebenfalls erfolgreich. Mittelfeldspieler Sebastián Pardo wird wohl die Reise in die Schweiz zum letzten UEFA-Pokal-Gruppenspiel gegen den FC Basel 1893 nicht antreten können. Er laboriert an einem Muskelfaserriss. Linksverteidiger Ramon van Haaren, der nach Knieproblemen noch nicht hundertprozentig fit ist, fällt ebenfalls aus. Flügelspieler Leonardo wird voraussichtlich erst nach der Winterpause wieder einsatzbereit sein.

Schalke
Schalke hat seine Spiele in der Gruppe A schon absolviert. Die Königsblauen verteidigten am Samstag den zweiten Platz in der Bundesliga trotz eines enttäuschenden 1:1 zu Hause gegen den Tabellenletzten SC Freiburg. Mladen Krstajic köpfte die Gelsenkirchener in der 24. Minute in Führung. Doch ein spätes Tor der Gäste raubte Schalke zwei wertvolle Punkte. Niels Oude-Kamphuis ersetzte Linksverteidiger Christian Pander, der an einem leichten Bandscheibenvorfall leidet. Sven Vermant konnte wegen einer Grippe nur zuschauen.

Basel
Auch in der Schweiz gab es ein 3:3, und zwar beim Spiel des FC Basel gegen den FC Thun. Dabei führte Basel zur Pause bereits mit 3:1. Matías Delgado, César Carignano und Julio Rossi schossen die Tore für den unangefochtenen Spitzenreiter der Schweizer Meisterschaft. Doch ein Blackout von Torhüter Pascal Zuberbühler brachte Thun zurück ins Spiel. In der Abwehr musste Basel auf den gesperrten Top-Torschützen Christian Giménez sowie auf Boris Smiljanic und Alexandre Quennoz verzichten. Ebenfalls nicht zur Verfügung standen die langzeitverletzten Mladen Petric und Murat Yakin. Die Probleme in der Abwehr werden durch den verletzungsbedingten Ausfall von Samuele Preisig nicht geringer.

Hearts
Gegen Ferencvárosi TC braucht Heart of Midlothian FC in dieser Woche einen Sieg, um die Chancen auf das Weiterkommen aufrecht zu erhalten. Am Wochenende gab es jedoch ein enttäuschendes 1:1 bei Inverness Caledonian Thistle FC. Abwehrspieler Andy Webster wurde nach 33 Minuten vom Platz gestellt. Dadurch musste Trainer John Robertson zahlreiche taktische Veränderungen vornehmen. Der eingewechselte Graham Weir schoss in der 62. Minute mit einem verwandelten Strafstoß das 1:0 für das Team aus Edinburgh. Doch sechs Minuten später sorgte ebenfalls ein Elfmetertor für den Ausgleich.

Ferencváros
Nachdem die Liga bereits in die Winterpause gegangen war, beendete Ferencváros die Hinrunde in Ungarn mit einem 3:1-Sieg bei Pécsi MFC im Pokal-Achtelfinale. Mittelfeldspieler Dénes Rósa traf dabei zwei Mal, Stürmer Marek Penksa steuerte in den Schlussminuten den dritten Treffer bei. Damit spielt Ferencváros im Viertelfinale gegen Kaposvári Rákóczi FC - das einzige ungarische Team, das die Budapester in dieser Saison schlagen konnte. Mittelfeldspieler Adem Kapic wird gegen die Hearts nicht mitwirken können, da er gegen Basel die fünfte Gelbe Karte im laufenden Wettbewerb sah. Von Verletzungen bleibt Ferencváros aber verschont. Die Qualifikation für die Runde der letzten 32 scheint dennoch unwahrscheinlich.