Basel bereit für entscheidendes Duell

Gruppe A: Der FC Basel 1893 ist für die entscheidende Partie gegen Feyenoord gerüstet.

Der FC Basel 1893, Heart of Midlothian FC und Ferencvárosi TC kämpfen nächste Woche in der UEFA-Pokal-Gruppe A um das letzte Ticket für die Runde der letzten 32. uefa.com fasst zusammen, wie sich die Teams am Wochenende schlugen.

Basel
Mit einem Heimsieg gegen Tabellenführer Feyenoord am 16. Dezember würde Basel die nächste Runde erreichen. Die Mannschaft von Christian Gross ist momentan in guter Form und gewann ihr drittes Spiel in acht Tagen. Scott Chipperfield, Christian Giménez und Benjamin Huggel schossen den Schweizer Meister gegen Grasshopper-Club zu einer 3:0-Halbzeitführung. Im zweiten Durchgang wurde Giménez vom Platz gestellt, die Hausherren kamen noch auf 2:3 heran, doch es blieb beim Sieg der Gäste. Julio Hernan Rossi fehlte in dieser Partie aufgrund einer Sperre, kann aber gegen Feyenoord wieder mitspielen. Mladen Petric, Murat Yakin und Boris Smiljanic fallen dagegen weiter aus.

Feyenoord
Ruud Gullits Mannschaft würde auch bei einer Niederlage mit einem Tor Unterschied Gruppensieger werden. Nichtsdestotrotz wollen die Niederländer in der Schweiz natürlich gewinnen. Dirk Kuijt und Salomon Kalou trafen am Wochenende bei Feyenoords 2:1-Sieg gegen den NEC Nijmegen. Gullit muss nächste Woche voraussichtlich auf Rechtsverteidiger Gug Song (Wade) und Mittelfeldspieler Sebastian Pardo (Muskelfaserriss) verzichten. Auch Linksverteidiger Ramon van Haaren fällt mit einer Knieblessur aus.

Hearts
Die Hearts müssen in Murrayfield gegen Ferencváros ein besseres Ergebnis erzielen als Basel gegen Feyenoord. Am Samstag feierten die Schotten einen 3:0-Heimsieg über Dunfermline FC. Dennis Wyness, Ramón Pereira und Paul Hartley, der in der zweiten Halbzeit einen Elfmeter verwandelte, schossen die Tore, durch die sich ihr Team auf den vierten Tabellenplatz in der schottischen Premier League verbesserte. Phil Stamp wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt, doch der Mittelfeldspieler, der über weite Teile der Saison mit einer Wadenverletzung zu kämpfen hatte, musste kurz vor Schluss mit einer Sprunggelenksblessur wieder vom Platz.

Ferencváros
Die ungarische Meisterschaft, in der Ferencváros die Tabelle mit drei Punkten Vorsprung anführt, geht erst im März wieder los. Csaba László muss gewinnen und gleichzeitig auf eine Baseler Niederlage hoffen - selbst in diesem Falle könnten die Schweizer aber aufgrund des besseren Torverhältnisses die Oberhand behalten. Der rumänische Verteidiger Sorin Botis, zuletzt aufgrund einer Leistenverletzung fünf Wochen lang außer Gefecht, kann in Schottland wieder mitwirken, dafür fehlt der gesperrte Adem Kapic.

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