Fußball gegen Homophobie in ganz Wales

Der FC Conwy Borough ließ ein besonderes Regenbogentrikot anfertigen, um auf die Kampagne gegen Homophobie aufmerksam zu machen und sie finanziell zu unterstützen.

Das Trikot des FC Conwy Borough zur Unterstützung der Kampagne gegen Homophobie.
Das Trikot des FC Conwy Borough zur Unterstützung der Kampagne gegen Homophobie. ©Football Association of Wales

Bei „Football v Homophobia“ (Fußball gegen Homophobie, FvH) handelt es sich um eine internationale Initiative zur Bekämpfung von Homophobie und Transphobie auf allen Ebenen des Fußballs vom Breitensport bis hin zu den Profis. Zusammen mit dem Fare-Netzwerk nutzt FvH den Fußball als Mittel zum Zweck, um gegen Diskriminierung vorzugehen und Vorurteile im Zusammenhang mit sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität und Geschlechtsausdruck auf allen Ebenen abzubauen.

Der FC Conwy Borough aus der zweithöchsten walisischen Spielklasse trug bei seinem Meisterschaftsspiel gegen Prestatyn Town als erste walisische Mannschaft ein speziell angefertigtes Trikot zur Unterstützung der FvH-Initiative.

Auf Vereinsebene praktiziert Conwy Borough eine Null-Toleranz-Linie gegen Homophobie und versucht, mit der Regenbogen-Trikot-Aktion auf die Problematik aufmerksam zu machen. Die Shirts werden nunmehr versteigert; der Erlös kommt der FvH-Initiative und dem Kampf gegen Homophobie im Fußball im Allgemeinen zugute.

Die Cardiff Dragons, Wales’ erstes und bislang einziges LSBTTIQ-Fußballteam, unterstützte die Initiative bei ihrer jährlichen Partie gegen die Personalelf der Cardiff Met University, die in inklusiver, freundschaftlicher Atmosphäre stattfindet. Die Cardiff Dragons wurden gegründet, um das aktive und passive Interesse am Fußball, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine gesunde Lebensweise innerhalb der LSBTTIQ-Gemeinde in Cardiff, Südwales und darüber hinaus zu fördern.

Dass die walisischen Fußballvereine sich in diesem Maße zu ihrer sozialen Verantwortung bekennen, erfüllt den Walisischen Fußballverband mit außerordentlichem Stolz.

Dieser Artikel stammt ursprünglich aus UEFA Direct Nr. 184

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