Fussball für Menschen mit Behinderung

Der Israelische Fußballverband (IFA) teilt die Vision der UEFA, dass Fußball allen zugänglich sein soll und hat vor diesem Hintergrund in Zusammenarbeit mit Special Olympic Israel ein neues Projekt ins Leben gerufen.

Das „Unified Football”-Projekt
Das „Unified Football”-Projekt ©IFA

Der Israelische Fußballverband (IFA) teilt die Vision der UEFA, dass Fußball allen zugänglich sein soll und hat vor diesem Hintergrund in Zusammenarbeit mit Special Olympic Israel ein neues Projekt ins Leben gerufen.

Ziel dieses „Unified Football”-Projekts ist es, lernbehinderten Menschen im Land zu helfen und ihnen die Möglichkeit zu bieten, gemeinsam mit nicht behinderten Spielern auf dem Platz zu stehen. Dank diesem Projekt lernen beide Gruppen, sich gegenseitig mit all ihren Unterschieden zu akzeptieren.

Dieses Jahr begann die IFA das Projekt mit drei Vereinen, Hapoel Be’er Sheva im Süden des Landes, Maccabi Tel-Aviv im Zentrum und Maccabi Haifa im Norden. In jedem Verein wurde eine Gruppe von U16-Spielern zusammengestellt.

Diese Gruppen aus den Vereinen werden gemeinsam mit behinderten Spielern trainieren sowie experimentelle und formelle Aktivitäten absolvieren, um einen Gemeinschaftsgeist zu schaffen.

Ende Mai wird im Ramat-Gan-Stadion für die gemischten Teams der drei Vereine ein Saisonabschlussturnier abgehalten. Parallel dazu wird in der Nähe des Stadions für die Familien der Spieler und die Öffentlichkeit ein Fest veranstaltet.

Bis zum nächsten Jahr beabsichtigt die IFA, in jeder Region drei Teams zu haben und bis in fünf Jahren sollen es je fünf Teams sein. Später möchte der Verband eine eigene Meisterschaft oder einen Pokalwettbewerb für Menschen mit Behinderung schaffen.

„Die Reaktionen der Spieler sind wunderbar”, sagt Ziv Solomon, Direktor der Juniorenabteilung und Projektverantwortlicher. „Sie finden es spannend und sagen, dass sie diese Menschen im Alltag nie getroffen hätten. Die Spieler wollen künftig toleranter sein, mehr Verantwortung übernehmen und Schwächeren helfen.”

Dieser Artikel stammt ursprünglich aus UEFA Direct Nr. 183

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