Fußball hilft Menschen mit psychischen Problemen

Im Rahmen einer Sensibilisierungswoche zum Thema psychische Probleme  organisierten der Walisische Fußballverband (FAW) und die FAW-Stiftung im nationalen Fußballentwicklungszentrum Dragon Park eine feierliche Veranstaltung zur Bekanntmachung des Programms „We Wear the Same Shirt“ (WWtSS; Wir tragen dasselbe Trikot).

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Im Rahmen einer Sensibilisierungswoche zum Thema psychische Probleme (13.-19. Mai) organisierten der Walisische Fußballverband (FAW) und die FAW-Stiftung im nationalen Fußballentwicklungszentrum Dragon Park eine feierliche Veranstaltung zur Bekanntmachung des Programms „We Wear the Same Shirt“ (WWtSS; Wir tragen dasselbe Trikot).

Das landesweite WWtSS-Programm beinhaltet umfassende, wöchentliche Fußballtrainings für Menschen mit psychischen Problemen mit dem Ziel, Vorurteile abzubauen.

Das Programm, das bereits seit 2015 läuft, bietet ein sicheres und empathisches Umfeld und setzt den Fußball ein, um Menschen mit psychischen Problemen zu sportlicher Betätigung zu ermuntern und Kontakte zwischen den Vereinen im Land zu pflegen.

Dank einer Erhöhung des Beitrags aus dem UEFA-HatTrick-Unterstützungsprogramm wurde die Initiative kürzlich auf sieben Vereine ausgeweitet, die künftig WWtSS-Trainings anbieten. Die sieben Teams sind jeweils einem Halbprofi- oder Profiklub angegliedert, darunter Swansea City, Newport County, Cardiff Metropolitan University, Cambrian & Clydach Vale, AFC Wrexham, Newtown AFC und Haverfordwest County.

Bei der Veranstaltung erklärte WWtSS-Projektleiter Chris Foot, dass die Geschichten der Teilnehmenden erschütternd seien und einige von ihnen sogar gesagt hätten, dass das Projekt ihr Leben gerettet habe. WWtSS-Teilnehmer Luke Martin erklärte, wie er dank dem Programm zu einer positiven Einstellung dem Fußball, aber auch dem Leben als Ganzes gegenüber gefunden habe.

Weitere Informationen zum Programm sowie Interviews mit WWtSS-Teilnehmern finden sich in Folge 17 der zweiten Serie der walisischen Fußball-Magazin-Web-Show „FC Cymru“, die über die Kanäle der FAW verfügbar ist.

Dieser Artikel stammt ursprünglich aus UEFA Direct Nr. 185

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