UEFA.com funktioniert besser bei anderen Browsern
Um das bestmögliche Erlebnis zu haben, empfehlen wir, Chrome, Firefox oder Microsoft Edge zu verwenden.

Mannschaften des Jahrhunderts: 100 Punkte oder mehr

Nach einer tollen Saison sammelte Juventus in der Serie A 102 Punkte, die Turiner sind der vierte Klub, der eine Spielzeit mit über 100 Zählern beendet. UEFA.com stellt Ihnen die übrigen Mitglieder dieses exklusiven Klubs vor.

Nie holte ein Meister mehr als die 105 Punkte von Barry Town in der Saison 1996/97
Nie holte ein Meister mehr als die 105 Punkte von Barry Town in der Saison 1996/97 ©Barry Town FC

Nach einer großartigen Saison sammelte Juventus in der Serie A stolze 102 Punkte, die Turiner sind damit erst der vierte Klub, der eine Spielzeit in einer europäischen Topliga mit einer dreistelligen Punktezahl beendet. UEFA.com stellt Ihnen die übrigen Mitglieder dieses exklusiven 100er Klubs vor.

105: Barry Town AFC (Wales 1996/97)
104: Barry Town AFC (Wales 1997/98)
Noch heute gilt das Team von Trainer Gary Barnett als die beste walisische Mannschaft aller Zeiten. 1996/97 verlor Barry Town nur eine von 40 Partien, in der folgenden Saison blieb man in allen 38 Spielen ungeschlagen. "Wir hatten damals unglaublich gute Spieler", erinnert sich Barnett, dessen Team in diesen zwei Jahren jeweils am Ende eine Tordifferenz von +103 aufwies. Herausragende Persönlichkeiten dieser Ära waren die Stürmer Tony Bird und Eifion Williams, der inzwischen verstorbene Torhüter Mark Ovendale, der über 1000 Minuten ungeschlagen blieb, sowie Abwehrspieler Gary Lloyd der bis heute als einziger Spieler aus der walisischen Liga für die Nationalmannschaft berufen wurde.

Henrik Larsson feiert Celtics Titel im Jahr 2002
Henrik Larsson feiert Celtics Titel im Jahr 2002©AFP

103: Celtic FC (Schottland 2001/02)
Die Hoops sicherten sich ihren zweiten Titel in Folge unter Trainer Martin O’Neill, verloren dabei nur ein Spiel und kassierten ganze 18 Gegentore. Die Stürmer Henrik Larsson (29) und John Hartson (19) brachten es zusammen auf stolze 48 Ligatore. "Es war eine grandiose Mannschaft, wohl die beste seit den [Lisbon] Lions [die 1967 den Landesmeisterpokal gewannen]", erklärte der aktuelle Celtic-Trainer Neil Lennon, der damals im Mittelfeld zu den Schlüsselspielern gehörte.

Juventus schrieb am Sonntag Geschichte
Juventus schrieb am Sonntag Geschichte©AFP/Getty Images

102: Juventus (Italien 2013/14)
Juventus' 3:0-Sieg am letzten Spieltag gegen Cagliari Calcio sorgte für einen neuen Punkterekord in der Serie A, den alten hatte mit 97 Zählern der FC Internazionale Milano 2006/07 aufgestellt. Die Bianconeri gewannen 33 ihrer 38 Spiele, darunter alle 19 Heimspiele im neuen Juventus Stadion - auch das ein Rekord. "Unser Ziel war der Scudetto, aber sobald wir den in der Tasche hatten, haben wir alles dafür gegeben, diese unglaubliche Punktezahl zu erreichen", sagte Trainer Antonio Conte. "Ich denke, dieser Rekord wird noch lange halten."

José Mourinho und Cristiano Ronaldo
José Mourinho und Cristiano Ronaldo©AFP/Getty Images

100: Real Madrid CF (Spanien 2011/12)
"Es war schwer, die Meisterschaften in Portugal, England und Italien zu gewinnen, aber diese war der schwerste", fasste Reals damaliger Trainer José Mourinho die Saison zusammen, die Madrid erstmals seit vier Jahren wieder jubeln ließ. Real erzielte in dieser Spielzeit 121 Tore (alleine 46 gingen auf Cristiano Ronaldos Konto) und landete am Ende neun Punkte vor dem FC Barcelona. Erstmals schaffte eine spanische Mannschaft die 100-Punkte-Marke.

Lionel Messi und Sohn
Lionel Messi und Sohn©Getty Images

100: FC Barcelona (Spanien 2012/13)
Nur ein Jahr später stellte das von Tito Vilanova trainierte Barcelona den Rekord des Erzrivalen ein. In den ersten 19 Spielen verzeichneten die Katalanen 18 Siege und ein Remis. Nach 50 Toren in der Vorsaison gelangen Lionel Messi diesmal 46 Treffer - und gegen jeden Gegner mindestens ein Tor. "Es gibt Rekorde, die wir nicht brechen werden, zum Beispiel den, vom ersten bis zum letzten Spieltag ganz vorne gewesen zu sein", erklärte Vilanova anschließend lächelnd, "aber nach allem, was wir mitgemacht haben, sollten wir durchaus zufrieden sein."