Sigma schlägt Sparta im tschechischen Pokalfinale

Fünf Tage nach der Niederlage gegen den AC Sparta Praha in der Liga hat sich SK Sigma Olomouc mit einem 1:0-Sieg im tschechischen Pokalfinale revanchiert und damit zum ersten Mal diesen Titel geholt.

Sigma Olomouc jubelt über den Gewinn des tschechischen Pokals
Sigma Olomouc jubelt über den Gewinn des tschechischen Pokals ©Jan Tauber

SK Sigma Olomouc hat zum ersten Mal den tschechischen Pokal gewonnen, im Finale in Plzen gab es einen 1:0-Sieg gegen den AC Sparta Praha.

Zwei Minuten nach Beginn der zweiten Halbzeit sorgte Michal Vepřek mit seinem ersten Tor für den Klub für die Entscheidung, damit holte sich Sigma den ersten großen Titel in der 93-jährigen Vereinsgeschichte. Fünf Tage zuvor hatte die Truppe von Petr Uličný in der Liga, wo 30 Punkte und elf Plätze zwischen den beiden Teams liegen, noch mit dem gleichen Ergebnis gegen Sparta verloren.

Sparta hatte nach 13 Minuten Glück, dass Jan Schulmeister nach Vorlage von Zdeněk Klesnil nur den Pfosten traf, den Nachschuss von Schulmeister blockte Manuel Pamić ab.

Spartas ersten Torschuss gab Mittelfeldspieler Marek Matějovský ab, sein Freistoß segelte nur knapp am Kasten vorbei. Kurz darauf bediente er Ladislav Krejčí, der am Außennetz scheiterte. Auf der anderen Seite parierte Spartas Torhüter Tomáš Vaclík gegen Jan Navrátil. Vepřek machte es schließlich besser, er zog von der linken Seite nach innen und versenkte einen Rechtsschuss im Netz.

Jan Navrátil und Schulmeister vergaben weitere Möglichkeiten für Sigma, in der Schlussphase hielt Torhüter Zdeněk Zlámal gegen Spartas Josef Hušbauer den Sieg fest.

Uličný sagte über den historischen Triumph: "Unsere jungen Spieler haben großes Potenzial. Ich hoffe, dass Sigma in naher Zukunft weitere Erfolge feiern wird."

Außerdem gab der 62-Jährige bekannt, dass er seinen Posten am Ende der Saison zur Verfügung stellen wird. Sigma steht drei Spieltage vor Schluss sechs Punkte vor der Abstiegszone. "Ich habe mich definitiv entschieden", erklärte er. "Ich habe eine lange Karriere als Trainer hinter mir und will den Fußball jetzt genießen – ich habe mir eine Pause verdient."