Cherno More schlägt im Finale Favorit Levski

Nach einem Platzverweis in der ersten Hälfte hat Cherno More Varna mit einem dramatischen 2:1-Sieg gegen Levski Sofia den bulgarischen Pokal gewonnen.

Eine Szene aus dem Finale zwischen Levski und Cherno More
Eine Szene aus dem Finale zwischen Levski und Cherno More ©Meridian Match

Der PFC Cherno More Varna hat durch ein dramatisches 2:1 nach Verlängerung gegen den PFC Levski Sofia den bulgarischen Pokal und damit erstmals einen Titel gewonnen.

Cherno More musste nach einem Platzverweis mehr als 80 Minuten mit nur zehn Mann auskommen - inklusive Verlängerung. Diese machte erst Bacari mit seinem Ausgleich möglich, ehe Mathias Coureur mit seinem Tor das drohende Elfmeterschießen abwendete.

Levski bestimmte über weite Strecken der ersten Halbzeit die Partie und scheiterte knapp durch Antonio Añete und Luís Pedro. Und sieben Minuten vor der Pause wurde die Aufgabe für Cherno More noch schwerer, denn Sténio musste den Platz verlassen. Nach der Pause vergab Añete abermals eine gute Möglichkeit, brachte aber in der 72. Minute Levski in Front, als er von einem gescheiterten Schussversuch von Roman Procházka profitierte und aus zehn Metern verwandelte.

Doch in der zweiten Minute der Nachspielzeit schaffte Cherno More den Ausgleich, den Bacari mit einem schönen Volley besorgte. Levskis bestimmte zwar aufgrund der numerischen Überlegenheit weiterhin die Partie, doch ein weiteres Tor sollte der Mannschaft aus Sofia nicht gelingen.

Und als es schon nach einem Elfmeterschießen aussah, war es Coureur, der sich auf der linken Seite durchsetzte, in den Strafraum eindrang und den Ball zum sensationellen Sieg für den Klub vom Schwarzen Meer ins Gehäuse beförderte. 2006 und 2008 hatten sie jeweils das Finale verloren.