Rapid blamiert sich gegen die Admira

Der SCR kam im eigenen Stadion gegen die Südstädter mit 0:4 unter die Räder. Salzburg patzte beim WAC und msste sich mit einem 1:1 begnügen. Altach und Mattersburg gewann in der Fremde.

Bei Rapid regierte nach der 0:4-Pleite der Frust
Bei Rapid regierte nach der 0:4-Pleite der Frust ©AFP/Getty Images
  • Rapid schlitterte in der 27. Runde gegen die Admira in eine vollkommen verdiente 0:4-Heimniederlage. Die Gastgeber waren völlig von der Rolle und ließen sich von der Admira praktisch 90 Minuten vorführen. Christoph Knasmüllner leitete mit einem Doppelpack in den ersten 25 Minuten bereits die Klatsche ein.

 

  • Bei Grün-Weiß regierte über lange Zeit Frust und auch Fassungslosigkeit, während die Admira munter drauf los spielte. Ex-Rapidler Lukas Grozurek, per Elfmeter, und Srđan Spiridonović sorgten für den 4:0-Endstand. Rapid-Kapitän Steffen Hofmann musste ausgerechnet in seinem 400. Bundesliga-Spiel diese bittere Niederlage ertragen.

 

  • Der FC Salzburg ließ in der Nachmittagspartie in Wolfsberg zwei Punkte liegen und kam nur zu einem 1:1. Die Bullen gingen bereits früh nach Torraub-Foul und Rot für Joachim Standfest per Strafstoß von Jonatan Soriano in Führung.

 

  • Die Salzburger hatten in Überzahl mehrere Chancen verabsäumten aber das zweite Tor zu machen, Valentino Lazaro traf nur die Stange. Stattdessen kam Wolfsberg wieder ins Spiel. Den Ausgleich brachte erst ein zweiter Elfmeter fünf Minuten vor Schluss - Jacobo Ynclán verwandelte sicher. Die Bullen bleiben somit seit Dezember 2013 ohne Sieg beim WAC.
  • Altach gewann bei der SV Ried mit 2:0. Beide Teams begannen forsch und aktiv, die Gäste waren aber glücklicher und trafen ins Tor. Zunächst war es Patrick Salomon mit einem direkten Freistoß, etwas später köpfte Hannes Aigner nach einer Ecke ein.

 

  • Ried kam besser aus der Kabine, konnte aber seine Chancen nicht verwerten. In den ganzen 90 Minuten trafen die Rieder drei Mal Aluminium. Altach war kontrollierter, hatte weniger Torschüsse als noch zuvor, brachte das Ergebnis aber über die Zeit.

 

  • Für Grödig setzte es im Abstiegskampf eine weitere Niederlage. Ausgerechnet gegen Mattersburg verloren die Grödiger zuhause mit 0:1. Abgesehen von Manuel Prietls Tor blieben die großen Spielszenen in Hälfte eins aus.

 

  • Nach der Pause versuchte Grödig den Erfolg doch noch irgendwie möglich zu machen. Roman Wallner hatte die vielleicht beste Chance per Freistoß. Thorsten Röcher und Patrick Farkas ließen für die defensiv solide positionierten Gäste jeweils die Chance aufs 2:0 aus.