Rapid rettet 3:3

Es roch nach Kantersieg, als Salzburg nach einer halben Stunde 3:0 gegen Rapid vorne war. Ein Kraftakt der Grün-Weißen ermöglichte aber noch ein Remis im Schlagerspiel.

Philipp Prosenik traf in dieser Saison drei Mal - immer in der Nachspielzeit
Philipp Prosenik traf in dieser Saison drei Mal - immer in der Nachspielzeit ©GEPA

• Der SK Rapid Wien und der FC Salzburg trennten sich nach einem hochdramatischen Spiel 3:3. Der Rekordmeister kann sich aber als moralischer Sieger fühlen.  
• Der eingewechselte Philipp Prosenik traf tief in der Nachspielzeit mit einem Halbvolley zum Ausgleich. Bei den 26.800 Besuchern im Ernst Happel Stadion brachen alle Dämme. 
• Dabei sah es in der ersten halben Stunde nach einem Debakel für Rapid aus. Die eiskalten Salzburger gingen durch Tore von Valon Berisha (3.), Jonatan Soriano (18.) und Marcel Sabitzer (32.) eindrucksvoll in Führung.

• Kurz vor der Pause musste Andreas Ulmer nach einem überharten, unnötigen Einsteigen mit Rot vom Feld. Es sollte der erste Hoffnungsschimmer für Rapid werden.
• Robert Berić vollendete in der 51. Minute einen sehenswerten Konter zum Anschlusstreffer.
Philipp Schobesberger brachte das Stadion mit seinem Tor zum 2:3 endgültig zum Kochen. Rapid machte Druck, der spätere Ausgleich war der verdiente Lohn. 
• Salzburg bleibt somit in der Tabelle an erster Stelle, die Hütteldorfer liegen sechs Punkte dahinter auf Platz zwei.