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UEFA-Exekutivkomitee wird über Erholungsplan für den europäischen Klubfußball informiert

Im Rahmen des Plans sollen Einnahmen aus den UEFA-Klubwettbewerben als Sicherheit verwendet werden, damit europäische Klubs in den nächsten Jahren Zugang zu liquiden Mitteln haben.

Das UEFA-Exekutivkomitee erhielt heute Informationen über den Erholungsplan für den europäischen Klubfußball, nach dem Einnahmen aus den UEFA-Klubwettbewerben als Sicherheit verwendet werden sollen, damit europäische Klubs in den nächsten Jahren Zugang zu liquiden Mitteln haben. Im Zuge des Finanzierungsprogramms ist für UEFA-Klubwettbewerbe kein Aktientausch vorgesehen.

Auf Anfrage von bzw. nach Konsultation mit der Europäischen Klubvereinigung (ECA) hat die UEFA nach Möglichkeiten gesucht, einen Teil der Einkommenslücke der Klubs infolge der Covid-19-Pandemie abzufedern und gleichzeitig den Vereinen ein nachhaltiges, langfristiges Finanzierungskonzept zu unterbreiten. Das Finanzierungsprogramm, das im Laufe der Zeit wachsen soll, umfasst anfänglich einen Betrag von schätzungsweise EUR 2 Mrd.

Infolge eines Ausschreibungsverfahrens hat die UEFA den Finanzdienstleister Citi als Konsortialführer mit der Entwicklung dieses Programms beauftragt. Gemeinsam mit Citi arbeitet die UEFA daran, ein Finanzierungsprogramm zu schaffen, welche das erste seiner Art in Europa sein würde. Im Falle einer Genehmigung könnte das Programm bereits im Frühjahr 2022 auf den Weg gebracht werden.

Ziel dieses Finanzierungsprogramms ist es, die finanzielle Stabilität europäischer Fußballklubs durch die Nutzung der Einnahmen aus Medienrechten an den UEFA-Klubwettbewerben strukturell zu verbessern. Es soll europäischen Klubs der obersten Spielklassen zugutekommen, die bestimmte Anspruchsvoraussetzungen erfüllen. Zum Beispiel müssen die Vereine bestimmte finanzielle und sportliche Kriterien erfüllen sowie die reglementarischen Bestimmungen zur Klublizenzierung und zum finanziellen Fairplay einhalten.

Anspruchsberechtigten Klubs wird somit langfristig eine stabile Finanzierungsquelle zu wettbewerbsfähigen Zinsen geboten, womit günstige Rahmenbedingungen für die künftige Finanzierung des Fußballs geschaffen werden.

Den Klubs wird anfänglich die Möglichkeit eingeräumt, bestehende Transferverbindlichkeiten auf längere Zahlungsfristen umzustrukturieren und dabei bestehende Transferforderungen zu berücksichtigen, was sowohl den kaufenden als auch den verkaufenden Vereinen entgegenkommt.

Das Finanzierungsprogramm wird auch von strengeren Bestimmungen im Reglement zur Klublizenzierung und zum finanziellen Fairplay flankiert, deren Umsetzung aktuell mit den Interessenträgern im Fußball diskutiert wird. Das oberste Ziel ist die finanzielle Stabilität im gesamten europäischen Klubfußball.

Das Finanzierungsprogramm wird von den leitenden Beratern sowie der UEFA-Finanzkommission entwickelt und dem UEFA-Exekutivkomitee zur endgültigen Entscheidung unterbreitet.