UEFA.com funktioniert besser bei anderen Browsern
Ab dem 25. Januar wird UEFA.com nicht mehr Internet Explorer unterstützen.
Um das bestmögliche Erlebnis zu haben, empfehlen wir, Chrome, Firefox oder Microsoft Edge zu verwenden.

Engagement des UEFA-Präsidenten und des Präsidenten des Europäischen Parlaments zur Förderung von Inklusion und Wahrung von Solidarität im europäischen Fußball

UEFA-Präsident Aleksander Čeferin und der Präsident des Europäischen Parlaments, David Sassoli, haben sich heute per Videokonferenz getroffen.

UEFA-Präsident Aleksander Čeferin und der Präsident des Europäischen Parlaments, David Sassoli, haben heute in einer Videokonferenz die wichtige Rolle des europäischen Fußballs im Rahmen des Wiederaufschwungs in Europa und der Erreichung sozialer und gesellschaftlicher Ziele unterstrichen. Sie sprachen sich für eine Zusammenarbeit zwischen der UEFA und dem Europäischen Parlament zur Förderung von Inklusion und zur Wahrung von Solidarität im europäischen Fußball aus.

„Die UEFA und das Europäische Parlament verfügen über eine langjährige gemeinsame Vision für den europäischen Fußball als Kraft für das Gute, sei es im Hinblick auf die Förderung von Werten im Bildungsbereich, von Gleichstellung und Vielfalt oder auch auf die Bekämpfung aller Arten von Diskriminierung“, betonte der UEFA-Präsident. Die gemeinsamen Gespräche konzentrierten sich auch auf die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels bei der Bekämpfung von Rassismus. Die UEFA und die EU werden im Rahmen des EU-Aktionsplans gegen Rassismus 2020-25 weiterhin unermüdlich zusammenarbeiten.

David Sassoli unterstrich die Bedeutung des Fußballs bei der Stärkung von Inklusion und der Bekämpfung von Vorurteilen. „Europa ist nicht nur in Vielfalt geeint, sondern auch in seiner Liebe zum Fußball. Er bringt ganz unterschiedliche Menschen zusammen und versöhnt gesellschaftliche Gruppen – etwas, das wir nach der Covid-19-Krise mehr denn je benötigen. Das Europäische Parlament hat sich zur Bekämpfung von Rassismus verpflichtet und wird eng mit der UEFA zusammenarbeiten, um gegen Vorurteile vorzugehen und Inklusion zu stärken.“

Die beiden Präsidenten waren sich einig, dass der europäische Fußball genau wie die Europäische Union Wohlstand für alle und langfristige Nachhaltigkeit schaffen müsse. Aleksander Čeferin fügte hinzu, dass „die UEFA sicherstellt, dass der kommerzielle Erfolg des europäischen Fußballs wieder an den Fußball und die Gesellschaft zurückgegeben und dort investiert wird, sei es durch die Stärkung des Frauenfußballs und den Bau von Fußballplätzen für die Menschen vor Ort bis hin zu innovativen Projekten im Bereich soziale Verantwortung. Die UEFA darf die Lehren aus dieser Krise nicht ignorieren, nämlich, wie wichtig es ist, weiterhin mit einem Sportmodell zu arbeiten, in dem der Fußball dem Vergnügen aller und nicht dem Profit einiger weniger dient.“

David Sassoli sagte in diesem Zusammenhang: „Dieses Jahr war eines der schwierigsten Jahre für den Fußball in Europa. Spielerinnen und Spieler mussten sich mit der Absage oder Unterbrechung ihrer Ligen abfinden, während die Fans keine Möglichkeit mehr hatten, Spiele im Stadion zu verfolgen. Vor dem Hintergrund der allmählichen Normalisierung der Situation müssen wir das europäische Sportmodell schützen, das auf Solidarität, dem Engagement der Fans und der Stärkung der Menschen beruht, welche die Begeisterung für den Fußball ebenso verbindet wie die Werte des Sports. Dies trägt zu einem gemeinsamen europäischen Gefühl bei. Die UEFA spielt eine entscheidende Rolle dabei, die Integrität des Fußballs zu schützen und sicherzustellen, dass Europa als Ganzes von ihm profitiert.“

„Während Covid-19 uns gezwungen hat, unsere Pläne zum 60-Jahr-Jubiläum der Europameisterschaft mit einer Endrunde, die Brücken über den gesamten Kontinent baut, für eine gewisse Zeit zu verschieben, setzen wir uns umfassend dafür ein, dass der Fußball weiterhin Hunderten Millionen Menschen in ganz Europa Freude bereitet und dabei für seine Werte wirbt“, so Aleksander Čeferin.

Fußball ist in der Tat die europäische Sportart schlechthin und das Europäische Parlament zählt auf die Unterstützung der UEFA, wenn es darum geht, Menschen unterschiedlichster Herkunft überall in Europa über alle denkbaren Kanäle für eine Beteiligung an der Konferenz zur Zukunft Europas zu gewinnen. Die beiden Organisationen werden zusammen mit der Europäischen Kommission und den EU-Mitgliedstaaten Gespräche führen, welchen Beitrag der europäische Fußball bei dieser wichtigen europaweiten Initiative leisten kann.