Bíróová erwartet Aufschwung des Frauenfußballs in der Slowakei

Die UEFA-U19-Europameisterschaft für Frauen könnte die treibende Kraft für die Entwicklung des Frauenfußballs in der Slowakei sein, glaubt man den Worten von Nationalspielerin Alexandra Bíróová.

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Die Austragung der UEFA-U19-Europameisterschaft für Frauen ist eine große Chance, den Frauenfußball in der Slowakei auf die Sprünge zu helfen, glaubt man Alexandra Bíróová, die regelmäßig in der Nationalmannschaft und in der UEFA Women's Champions League spielt und zudem am Frauenfußballentwicklungsprogramm in ihrem Land mitarbeitet.

UEFA.org: Wie ist es für Sie, dass die Endrunde in der Slowakei stattfindet?

Alexandra: Das ist für uns eine große Gelegenheit, mit dem Turnier die Zahl der Mädchen im Fußball nach oben zu schrauben und den Frauenfußball mal auf andere Weise zu bewerben.

UEFA.org: Wie werden Sie daraus Profit schlagen?

Alexandra: Normalerweise findet man in den Zeitungen oder im Fernsehen in der Slowakei nicht so viel über den Frauenfußball. Aber die drei Spiele in der Gruppenphase werden landesweit übertragen, und auch die Zeitungen schreiben darüber. Es gibt viel mehr Informationen und Videos im Internet als jemals zuvor.

UEFA.org: Beschreiben Sie das Frauenfußballentwicklungsprojekt hier in der Slowakei.

Alexandra: Wir haben ein neues Entwicklungsprojekt für Breitenfußball, das auch Frauenfußball enthält und im September beginnt. Wir wollen für Jungs und Mädels mehr Fußball in die Grundschulen (zwischen sechs und zehn Jahren) bringen. Wir haben einige große Schulturniere, aber die meisten der Kinder und Mannschaften nehmen nicht regelmäßig daran teil. Mit diesem Projekt wollen wir erreichen, dass kleine Kinder nach der Schule zweimal in der Woche Fußball spielen.

UEFA.org: Erzählen Sie uns etwas über die Unterstützung des Verbandes in Sachen Frauenfußball.

Alexandra: Sie unterstützen den Frauenfußball wirklich, sie versuchen es von Jahr zu Jahr mehr. Die Austragung der U19-Frauen-Europameisterschaft ist ein schönes Beispiel, dass sich der Verband um den Elitefrauenfußball kümmert. Und wir wissen, dass wir im Breitenfußball ebenfalls mehr machen müssen.

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