UEFA-Rückblick auf Frauenfußball 2015/16

Die UEFA hat ihr jährlich erscheinendes Statistikhandbuch zum Frauenfußball herausgegeben, das den Zustand des Sports in ihren 54 Mitgliedsverbänden analysiert.

Frauenfußball in den nationalen Verbänden
Frauenfußball in den nationalen Verbänden ©UEFA.com

Die fünfte Ausgabe des Frauenfußball in den nationalen Verbänden ist Teil der EEntschlossenheit der UEFA, den Frauenfußball zu fördern.

Die Ausgabe 2015/16 befasst sich mit sechs Hauptpunkten - dem heimischen Fußball, den Nationalmannschaften, dem Trainer- und Schiedsrichterwesen, den Medien, dem TV und den Zuschauerzahlen sowie den Finanzen und der Verwaltung. Alle 54 UEFA-Mitgliedsverbände sind vertreten - von Albanien bis Zypern - in alphabetischer Reihenfolge.

Hiert finden Sie einen Gesamtüberblick für 2015/16:

  • Registrierte Spielerinnen: nahezu 1,2 Millionen
  • Weibliche Profis: 2.200 in 145 Klubs und 23 Ländern
  • Die fünf Länder mit den meisten Spielerinnen sind Deutschland, England, Framkreich, die Niederlande und SDchweden
  • 49 Länder haben eine heimische Frauenliga
  • Qualifizierte Schiedsrichterinnen: 8.750+
  • Qualifizierte Trainerinnen: 13.000+
  • Geschätztes Budget 2015/16 aller 54 Verbände: 96,7 Millionen Euro
  • 29 Prozent der Angestellten bei nationalen Verbänden sind Frauen

Der Rückblick beinhaltet auch eine Reihe interessanter Fakten und Zahlen. Ein Beispiel: Im heimischen Fußball müssen Frauen und Mädchen in 36 Ländern mehr als 15 Kilometer zurücklegen, um zum Training zu kommen. In sieben der 54 Nationen gibt es eine digitale Übertragung der Spiele der UEFA Women's Champions League, und 35 Länder verfügen über ein Programm für behinderte Fußballer, von denen elf Prozent Frauen sind.

Seit dem Rückblick 2014/15 ist die Zahl der Spielerinnen stabil geblieben, während die Zahl der qualifizierten Schiedsrichterinnen um 17 Prozent zugenommen hat.

Was den Zuwachs an registrierten Spielerinnen in den letzten sieben Jahren betrifft, liegen diese fünf Länder vorn: Ukraine, Kasachstan, Polen, Ungarn und Belarus.

Die Daten für den Rückblick 2015/16 wurden durch Umfragen in den nationalen Verbänden im Sommer 2015 zusammengetragen. Im ersten Teil des Dokuments findet man Schlüsseldaten, die in sechs Infografiken verarbeitet sind, während der zweite Teil Fakten zu jedem der 54 Mitgliedsverbände enthält.

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