Breitenfussballentwicklung in Luxemburg

Der Luxemburgische Fußballverband hat ein neues Programm auf dem Weg gebracht, mit dem Ziel, allen Jungen und Mädchen die Möglichkeit zu geben, Fußball zu spielen, und qualifizierte Trainer dafür bereitzustellen.

Der Breitenfußball in Luxemburg wächst
Der Breitenfußball in Luxemburg wächst ©FLF

Der Luxemburgische Fußballverband (FLF) hat in jüngster Zeit beachtliche Anstrengungen unternommen, um den Breitenfußball im Land zu fördern. Auf Initiative des neuen FLF-Breitenfußballverantwortlichen Claude Campos wurde ein ehrgeiziges Programm auf die Beine gestellt.

Das Hauptziel dieses Programms besteht darin, es allen Mädchen und Jungen zu ermöglichen, unter Betreuung qualifizierter Trainer Fußball zu spielen.

2017 standen interessierten Personen bei der FLF 17 Trainerkurse zur Auswahl. 162 Kandidatinnen und Kandidaten haben die Grundausbildung „Grassroots basics“ (12 Ausbildungsstunden) für das Coaching von Kindern zwischen sechs und neun Jahren absolviert, 73 haben das Trainerzertifikat „Grassroots 1“ (32 Ausbildungsstunden) für Kinder bis 13 Jahre erworben und 48 Personen sind neu stolze Besitzer des Diploms „FLF C2“ (103 Ausbildungsstunden) für Teenager bis 19 Jahre. Verglichen mit den Vorjahren ist die Anzahl der ausgebildeten Trainer 2017 in Luxemburg deutlich angestiegen.

Zusätzlich zur Trainerausbildung hat die FLF auch zahlreiche Breitenfußballveranstaltungen organisiert: Neben den regelmäßigen Wettbewerben für Kinder und Jugendliche ab fünf Jahren organisiert der Verband auch nationale Fußballtage für Jungen (über 3 000 Teilnehmer) und Mädchen, einen regionalen Jugendwettbewerb mit Geschicklichkeitsspielen, Fairplay-Bewerben für Erwachsene und Kinder usw.

Des Weiteren unterstützen und beaufsichtigen die Verbandsverantwortlichen zahlreiche Projekte in den Bereichen Schul-, Behinderten-, Gesundheits- und Integrationsfußball für Flüchtlinge. Es darf nicht vergessen werden, dass eine solide und seriöse Arbeit an der Basis das einzige Mittel ist, um einen gesunden Elitefußball zu entwickeln.

Dieser Artikel stammt ursprünglich aus UEFA Direct Nr. 177

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