Die UEFA-Trainerkonvention – Am Puls der Zeit bleiben

Die UEFA-Trainerkonvention setzt beständig neue Standards im Hinblick auf eine bessere Ausbildung von Fußballtrainerinnen und -trainern – denn besser ausgebildete Coaches sind gleichbedeutend mit besserem Fußball. Nachdem die Ausgabe 2020 der Trainerkonvention vor kurzem in Kraft getreten ist, hat sich The Technician, die Trainerfachbeilage von UEFA Direct, auf die Suche nach den Gründen für ihren andauernden Erfolg gemacht.

Erfolgstrainer Jürgen Klopp, der den FC Liverpool zu nationalen und europäischen Titeln geführt hat.
Erfolgstrainer Jürgen Klopp, der den FC Liverpool zu nationalen und europäischen Titeln geführt hat. UEFA via Getty Images

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Der Coach spielt in der Entwicklung von Fußballspielerinnen und spielern sowie Mannschaften eine entscheidende Rolle. Deshalb muss er selbst möglichst optimal ausgebildet sein. Seit langen Jahren hat sich die UEFA der Ausbildung und Förderung von Trainerinnen und Trainern als Priorität auf die Fahnen geschrieben und bietet eine breite Palette an ambitionierten Maßnahmen zur Unterstützung der Fußballentwicklung an.

Mit der UEFA-Trainerkonvention, von der mittlerweile die vierte Ausgabe vorliegt, sollte der Rahmen geschaffen werden, um den Trainerberuf weiter voranzubringen.

Streben nach Verbesserung

Seit mehr als 20 Jahren dient die UEFA-Trainerkonvention einem klaren Ziel: „Hohe Standards vorgeben, um die Qualität der Trainerausbildung in allen UEFA-Mitgliedsverbänden zu verbessern mit dem Ziel, bessere Ausbilder und letztlich bessere Spielerinnen und Spieler hervorzubringen und so den Fußball insgesamt voranzubringen.“

Dank den in der Konvention festgelegten Anforderungen gibt es aktuell 190 000 gemäß UEFA-Kriterien geschulte und qualifizierte Trainerinnen und Trainer, die ihren Beruf in ganz Europa und darüber hinaus ausüben.

Zentrale Anliegen

Mit der erstmals 1998 herausgegebenen Konvention wird eine Reihe zentraler Anliegen verfolgt:

  • Beitrag zur Erfüllung der Mission der UEFA, den Fußball zu entwickeln
  • Erhöhung der Anzahl qualifizierter Trainer und Trainerinnen
  • Etablierung einer europaweit gültigen UEFA-Trainerlizenz
  • Erhöhung der Standards, um den immer größeren Anforderungen an Trainer gerecht zu werden
  • Einführung von Lizenzen für Torwart-, Futsal- und andere spezialisierte Trainer
  • Vereinheitlichung der Ausbildungsstandards auf dem UEFA-Gebiet
  • Schutz von Fußballern vor unqualifizierten Trainern
  • Förderung von Personenfreizügigkeit und Wissensaustausch
  • Bessere Stellung und Glaubwürdigkeit des Trainerberufs
  • Aufwertung einer wichtigen Rolle

Ein großer Schritt vorwärts

Die in diesem Jahr herausgegebene vierte Ausgabe ist das Ergebnis eines rigorosen Überarbeitungsverfahrens, bei dem es unter anderem darum ging, die Standards der Trainerkurse zu verbessern, die Trainerentwicklung durch die Einführung neuer Komponenten zu stärken und den wesentlichen Beitrag der Trainerausbilder mit Blick auf weitere Fortschritte herauszustellen.

Der Artikel in The Technician befasst sich mit den Hintergründen und der Geschichte der Konvention, erklärt die 2020 neu aufgenommenen Elemente und zeigt auf, weshalb die jüngste Ausgabe von Coaching-Experten als wesentlicher Fortschritt für das Trainerwesen im Fußball bewertet wird.