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UEFA-Trainerkonvention: Zehn Gründe für eine positive Bilanz

Seit ihrer Schaffung 1997 hat sich die UEFA-Trainerkonvention zu der Referenz für die Trainerausbildung im europäischen Fußball entwickelt.

Marcos Spanos, der Cheftrainer von Anorthosis Famagusta, leitet im Rahmen der jüngsten UEFA-Konferenz zur Trainerausbildung in Zypern eine Trainingseinheit mit Nachwuchsspielern des Vereins.
Marcos Spanos, der Cheftrainer von Anorthosis Famagusta, leitet im Rahmen der jüngsten UEFA-Konferenz zur Trainerausbildung in Zypern eine Trainingseinheit mit Nachwuchsspielern des Vereins. ©Sportsfile

Frank Ludolph, Leiter der UEFA-Abteilung Fußballausbildung, nennt zehn Gründe, weshalb die Konvention einen bedeutenden Anteil daran hat, dass sich das technische Niveau im Fußball kontinuierlich verbessert.

1. Beitrag zur Erfüllung der Mission der UEFA, den Fußball zu entwickeln

„Die Mission der Konvention ist völlig klar: Hohe Standards vorgeben, um die Qualität der Trainerausbildung in allen UEFA-Mitgliedsverbänden zu verbessern mit dem Ziel, bessere Ausbilder und letztlich bessere Spielerinnen und Spieler hervorzubringen und so den Fußball insgesamt voranzubringen.“

2. Erhöhung der Anzahl qualifizierter Trainer und Trainerinnen

„Es ist uns gelungen, die Anzahl Trainerinnen und Trainer mit europaweit anerkannten Qualifikationen und Lizenzen zu erhöhen.“

3. Schaffung einer europaweit anerkannten Lizenz

„UEFA-Trainerlizenzen sind ein Nachweis für die Qualität und das Ausbildungsniveau von Trainern.“

4. Erhöhung der Standards, um den immer größeren Anforderungen an Trainer gerecht zu werden.

„Seit 1997 haben sich die Standards der Trainerausbildung in Europa auf allen Stufen verbessert. Der Fußball hat sich natürlich weiterentwickelt und moderne Trainerausbildung muss der Tatsache gerecht werden, dass die Anforderungen an Trainer höher sind als je zuvor. Wir waren mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert und konnten diese erfolgreich bewältigen.“

5. Einführung von Lizenzen für Torwart-, Futsal- und andere spezialisierte Trainer

„Neben den zentralen Ausbildungsstrukturen wie der B-, A- und Pro-Lizenz haben wir in verschiedenen Bereichen – Juniorenfußball, Futsal, Torwartbetreuung – Spezialistendiplome eingeführt und so das Ausbildungsangebot erweitert.“

6. Vereinheitlichung der Ausbildungsstandards auf dem UEFA-Gebiet

„Die UEFA-Trainerkonvention sorgt für einheitliche Mindeststandards in der Trainerausbildung und gewährleistet die Qualität der Trainer auf dem Gebiet der UEFA.“

7. Schutz von Fußballern vor unqualifizierten Trainern

„Die umfassenden Anforderungen für Trainerlizenzen, die in der Konvention festgehalten sind, schützen Fußballerinnen und Fußballer vor unqualifizierten Trainern ohne angemessene Ausbildung, die ihre physische, psychische und technische Entwicklung beeinträchtigen können.“

8. Förderung von Personenfreizügigkeit und Wissensaustausch

„Die Konvention trägt zur europäischen Integration bei, indem sie die gegenseitige, länderübergreifende Anerkennung von Trainerqualifikationen sicherstellt. Sie sorgt damit für Personenfreizügigkeit – Trainer können von einem Land in ein anderes wechseln, um zu arbeiten. Wir sind stets bestrebt, EU-Recht einzuhalten, weshalb die Konvention voll und ganz mit der Rechtsprechung der Europäischen Union im Einklang steht.“

9. Bessere Stellung und Glaubwürdigkeit des Trainerberufs

„Die Wertschätzung für den Trainerberuf und für Trainerinnen und Trainer ist deutlich gestiegen. Für unsere diesbezüglichen Anstrengungen haben wir viel Anerkennung und Respekt erhalten, insbesondere aus anderen Sportarten.“

10. Aufwertung einer wichtigen Rolle

„Die Konvention wertet die Arbeit von Trainerausbildern auf. Sie stehen zwar nicht im Rampenlicht, sind aber für die Zukunft des Fußballs von größter Bedeutung. Wie der ehemalige englische Nationaltrainer Howard Wilkinson, der weiterhin im UEFA-Trainerausbildungsprogramm tätig ist, einst sagte: ,Es ist ein bisschen wie ein Schwan, der anmutig auf der Oberfläche dahingleitet, unterhalb allerdings wie verrückt paddelt.‘“

 

 

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