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Frauen-Seminar ein Erfolg

Die UEFA veranstaltete kürzlich Seminare in der EJR Mazedonien und Belarus mit dem Ziel, Expertenwissen zur Förderung des Frauenfußballs in den jeweiligen Nationalverbänden zu verbreiten.

Teilnehmer in Minsk
Teilnehmer in Minsk ©UEFA

Die UEFA ist weiter dabei, den Nationalverbänden zu helfen, im Rahmen von KISS (Knowledge and Information Sharing Scenario) und dem innovativen Frauenfußball-Entwicklungs-Programm (WFDP), Strategien und Pläne zur Förderung des Frauenfußballs zu entwickeln – bisher ein großer Erfolg auf dem ganzen Kontinent.

KISS-Seminare wurden zuletzt in Skopje, der Hauptstadt der EJR Mazedonien, und in Minsk (Belarus) abgehalten. Dort erhielten verschiedene Nationalverbände Expertenwissen zur Förderung des Frauenfußballs in ihren Ländern. Die betreffenden Verbände wurden für eine persönlichere und maßgeschneiderte Unterstützung zur Entwicklung des Frauenfußballs in ihren Ländern vorgemerkt.

Das Seminar in Minsk wurden von Delegierten aus Aserbaidschan, Belarus, Bulgarien, der Tschechischen Republik, Ungarn, Montenegro, Rumänien, Serbien und Lettland besucht, während Delegierte aus Armenien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Estland, Israel, Litauen, Moldawien, der EJR Mazedonien und Slowenien in Skopje beteiligt waren.

Als Expertinnen konnten Sheila Begbie, Vorsitzende für Mädchen- und Frauenfußball beim Schottischen Fußballverband (SFA), Karen Espelund, die Vorsitzende der UEFA-Frauenfußball-Kommission, Rachel Pavlou, Frauenfußball-Entwicklungs-Managerin beim Englischen Fußballverband (FA), und Heike Ulrich, Vorsitzende für Mädchen- und Frauenfußball beim Deutschen Fußball-Bund (DFB), gewonnen werden.

Die beiden sehr fruchtbaren Veranstaltungen gaben Verbänden in ähnlichen Ausgangslagen die Möglichkeit, ihre Erfahrungen bei der Entwicklung des Frauenfußballs in ihren jeweiligen Ländern auszutauschen und bot ihnen die Chance, mehr über langfristig angelegte Projekte zu erfahren, um so die finanzielle Unterstützung, welche die UEFA ihnen im Rahmen des WFDP zukommen lässt, zu optimieren.

Jeder Verband analysierte Stärken, Schwächen, Chancen und Gefahren innerhalb seines Frauenfußball-Entwicklungsprogramms und untersuchte individuelle Pläne zum Ausbau des Frauenfußballs. Alle begrüßten die Erfahrungen und das geteilte Wissen der Expertinnen. Die Verbände wurden nun gebeten, bis Ende September einen Frauenfußball-Entwicklungsplan auszuarbeiten.

Die UEFA hat von den teilnehmenden Verbänden positive Rückmeldungen erhalten. Hier sind einige der Kommentare der Teilnehmer:

• "Es ist toll, dass die UEFA kleine Seminare für Länder mit denselben Problemen und Ausgangssituationen organisiert hat. Es war ein aktiver Workshop und es war eine tolle Möglichkeit, den Anderen zuzuhören, nachzudenken und kreativ zu werden."

• "Gute Auswahl der teilnehmenden Verbände. Tolle Themen und maßgeschneiderte Ansätze für Nationalverbände mit ähnlichen Problemen und Positionen im Frauenfußball."

• "Nach diesem KISS-Frauenfußball-Entwicklungs-Seminar ist mir viel deutlicher geworden, was wir als nächstes tun müssen und wie wir es tun müssen."

Das WFDP wird bis 2016 im Namen der UEFA-Mitgliedsverbände durch das UEFA-HatTrick-Hilfsprogramm unterstützt.

Das Programm sieht Expansion auf allen Stufen des Fußballs in ganz Europa vor. Die Expertise, Anleitung, Ratschläge und Ressourcen innerhalb des Projekts sollen der UEFA und ihren Mitgliedsverbänden die Chance geben, ambitionierte Visionen umzusetzen und den Verbänden erlauben, in Übereinstimmung mit ihren Bedürfnissen nach vorne zu schreiten.

KISS (Knowledge and Information Sharing Scenario) ist ein Programm, das 2005 von der UEFA als Teil des fortgesetzten Engagements zur Förderung von Solidarität und Gleichheit in der europäischen Fußballfamilie gestartet wurde.